BZÖ-Achleitner zur Arbeiterkammer OÖ: Nicht sudern, sondern handeln

Wien (OTS) - Die BZÖ-Frauensprecherin Abg.z.NR DI Elke Achleitner nahm zur vorliegenden Studie des WIFO zur Situation der Frauen am oberösterreichischen Arbeitsmarkt Stellung. Für Achleitner ist es wie für jede verantwortungsbewusste Frauenpolitikerin ein vordringliches Anliegen, die immer noch bestehenden Nachteile für Frauen am Arbeitsmarkt weiter abzubauen.

"Ich verstehe nicht, wieso gerade die Arbeiterkammer in einem fort kritisiert, jammert und schlechtredet, statt die Maßnahmen zu setzen, die in ihrem eigenen Verantwortungsbereich liegen. Da können sich die Damen und Herren ein Beispiel an der Bundesregierung nehmen, die in den letzten Jahren die Frauenpensionen um nicht weniger als 15 Prozent erhöht hat. Auch das AMS soll aktiv werden und die Frauenmaßnahmen umsetzen, die in der Beschäftigungsoffensive der Bundesregierung vorgesehen sind. Gerade diese Bundesregierung hat für Frauen immens viel erreicht. Angefangen vom Kinderbetreuungsgeld über die Elternteilzeit bis zur Steuerreform und den Pensionsanrechnungszeiten haben all diese Maßnahmen die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Ziel gehabt. Und diesem Ziel kommen wir auch Schritt für Schritt näher", erklärte Achleitner.

Die Arbeiterkammer müsse als Vertretung der Arbeitnehmer dafür sorgen, dass bei den Kollektivvertragsverhandlungen endlich auch die frauenspezifischen Berufe stärker berücksichtigt werden. "Aber offensichtlich ist es in Arbeiterkammer und auch beim ÖGB wichtiger, die Spitzengagen der eigenen Managern auszuverhandeln und dafür im Gegenzug die Mitarbeiterinnen im Sekretariatsbereich mit Niedriglöhnen abzuspeisen", so die BZÖ-Frauensprecherin abschließend.

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