Postlerinnen und Postler nehmen Verhandlungsergebnis an

Gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen werden eingestellt

Wien (GPF/ÖGB) - Die von 4. April bis 7. April 2006 bei den MitarbeiterInnen der Post AG abgehaltene Urabstimmung brachte folgendes Ergebnis:
Abstimmberechtigte: 25.811 Beschäftigte
Abgegebene Stimmen: 15.216 Stimmen oder 59 Prozent der Abstimmberechtigten
Gültige Stimmen: 14.719
Ungültige Stimmen: 497
Für die Annahme des Verhandlungsergebnisses: 8235 Stimmen oder 56 Prozent.
Gegen die Annahme des Verhandlungsergebnisses: 6484 Stimmen oder 44 Prozent.++++

Damit hat sich die Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Annahme des Verhandlungsergebnisses und somit gegen weitere gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen ausgesprochen. Der Zentralausschuss wird daher das Ergebnis der 22 Verhandlungsrunden unterschreiben und die GPF auffordern die gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen anlässlich des Börseganges einzustellen.

Für Zentralausschussvorsitzenden Gerhard Fritz ist das Urabstimmungsergebnis der deutliche Beweis dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Anstrengungen der Personalvertretung im Zuge der Verhandlungen mehrheitlich positiv bewerten. Die hohe Beteiligung an der erstmals bei der Post stattgefundenen Urabstimmung ist ein klares Bekenntnis zu basisdemokratischen Entscheidungen und eine starke Legitimation für die weitere Vorgehensweise der Personalvertretung.

Anlässlich des Börseganges wird es daher keine Streikmaßnahmen geben, so Gerhard Fritz, Vorsitzender des Zentralausschusses und Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten. Die Personalvertretung werde jedoch die Vorgänge rund um den

Börsegang weiterhin sehr genau beobachten. ÖGB, 7. April 2006 Nr. 241

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Zentralausschuss der Post AG
Martin Palensky
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