Junge Generation - "La le lu - der Kindergarten hat heut zu"

Neue Kampagne der Jungen Generation in der SPÖ thematisiert die schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie und pocht auf eine rasche Umsetzung des neuen NÖ Kindergartengesetzes

St. Pölten, (SPI) - SPNÖ-Landesrätin Christa Kranzl und der stv. Bundesvorsitzende der Jungen Generation der SPÖ, Mag. (FH) Martin Graf, freuen sich, dass die ÖVP nun endlich den Forderungen der SPÖ nachgekommen ist und ein neues Kindergartengesetz beschlossen wurde. Für die SPÖ NÖ sind dies die ersten Schritte in die richtige Richtung.****

Wesentlich ist, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht wird, sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Die wichtigsten Punkte des neuen Gesetzes sind für die SPÖ NÖ:

  • Öffnungszeiten, welche eine Vereinbarkeit mit dem Beruf annähernd zulassen, sowohl am Nachmittag, als auch in den Ferien
  • soziale Staffelung von Betreuungsgeldern
  • die Herabsetzung der Höchstkinderzahl in den Gruppen von 28 auf 25.

Mehr Kinderbetreuungseinrichtungen mit entsprechenden Öffnungszeiten und guter Qualität - das ist eine der zentralen Forderungen der JG-Kampagne. Die JG, die sich in der SPÖ auch als Ansprechpartner für die Zielgruppe der jungen Eltern und Familien versteht hat nun auch eine Broschüre, "la le lu - der Kindergarten hat heut zu", herausgegeben. Die Junge Generation sieht fehlende Kinderbetreuungseinrichtungen als das "brennende Thema"; besonders dramatisch sei die Situation für die Unter-3-Jährigen und die Schulkinder. In den EU-Lissabon-Zielen ist eine Betreuungsquote für diese Altersgruppe von 33 Prozent bis 2010 verankert - "wenn es in Österreich in diesem Tempo weitergeht, dann brauchen wir noch 30 Jahre, um diese Quote zu erreichen", so der stv. JG-Vorsitzender Martin Graf.

Trotz der neuen Regelungen durch das NÖ Kindergartengesetz verweist LR Christa Kranzl auf Defizite bei den Öffnungszeiten. Nur 30 Prozent der Kindergärten entsprechen dem "Vereinbarkeitsindex" der AK -nämlich mindestens 40 Stunden/Woche geöffnet, vier Mal bis mindestens 17 Uhr und einmal bis mindestens 13 Uhr. Problematisch sei auch, dass sehr viele Kindergärten in den Schulferien komplett geschlossen sind - "für berufstätige Eltern ein kaum lösbares Problem". Kindergärten sollten außerdem stärker als Bildungseinrichtungen gesehen werden. Deshalb müsse es etwa ein obligatorisches Kindergartenjahr vor der Schule sowie eine Ausbildung der KindergärtnerInnen an den pädagogischen Hochschulen geben, so weitere Forderungen der JG. (Schluss)

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