Bucher zu Leitl: Entlastungsoffensive für KMU in Österreich notwendig!

Jubel von Leitl ist nicht angebracht - BZÖ ist Mittelstanspartei in Österreich

Wien (OTS) - "Österreich braucht eine weitere Entlastungsoffensive für klein- und mittelständische Unternehmen! Es ist zwar löblich, dass sich Wirtschaftskammerpräsident Leitl der KMU-Politik in ganz Europa annimmt. Zuerst sollte er jedoch seine ÖVP-Parteifreunde davon überzeugen, dass KMU in Österreich weiter entlastet werden und weniger Bürokratie zu tragen haben. Offensichtlich leidet Leitl aber an Durchsetzungsschwäche gegenüber den Blockierern in seiner Partei", stellte heute BZÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Josef Bucher in einer Reaktion auf die Aussagen Leitls fest. Zum Jubeln bestehe jedenfalls kein Grund.

Bucher betonte, dass die Bundesregierung mit der Steuerreform 2005 einen Meilenstein gesetzt habe, aber weitere Entlastungen für den Mittelstand folgen müssten. Die Ablehnung von ÖVP-Finanzstaatssekretär Finz, reduzierte Mehrwertsteuersätze bei ausgewählten Dienstleistungen - etwa bei Handwerksleistungen oder im Pflegebereich - auch in Österreich einzuführen, sei jedenfalls kein gutes Signal. "Insbesondere für die Renovierung von Häusern und Wohnungen, für die Reinigung von Fenstern oder für häusliche Pflegedienste wären ermäßigte Mehrwertsteuersätze sinnvoll. Diese würden die Schwarzarbeit eindämmen und die Klein- und Mittelbetriebe stärken".

"Es zeigt sich einmal mehr, dass das BZÖ als einzige Partei für die Interessen des Mittelstandes eintritt. Wir haben seit Frühsommer unser Entlastungspaket am Tisch, das rasch realisiert werden muss. Wir fordern u.a. die Einführung der Flat Tax, der Business Tax und einer höheren Bemessungsgrundlage beim Spitzensteuersatz. Um das umzusetzen, braucht es zukünftig ein starkes BZÖ", so Bucher abschließend. (Schluss)

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