Kukacka: Künftig muss in Hochwassergebieten das Gemeinwohl vor das Einzelanliegen gestellt werden

Cap betreibt billige Demagogie auf Kosten der Hochwasseropfer

Wien (OTS) - "In den letzten Tagen gab es an der March ein Katastrophenhochwasser, welches das Jahrhunderthochwasser noch deutlich überschritt. So bedauerlich die Dammbrüche sind, muss aber auch festgehalten werden, dass durch das Ausmaß der Wassermassen selbst intakte Dammkronen überflutet worden wären. Wir erleben an der March das höchste Hochwasser seit Bestehen des Dammsystems", reagiert Verkehrsstaatsekretär Mag. Helmut Kukacka auf die effekthaschenden Aussagen von Josef Cap.

Die Politik und das BMVIT werden aus den aktuellen Hochwasser ihre Lehren ziehen. Künftig sollen die Verfahren konsequenter durchgezogen, ohne auf jedes Einzelinteresse von Gemeinden, Anrainern und Naturschützern Rücksicht zu nehmen. "Das Gemeinwohl muss vor Einzelinteressen gestellt werden, denn das Gros der Bevölkerung erwartet, dass Hochwasserprojekte rascher und unbürokratischer bewilligt und umgesetzt werden", betont der Staatssekretär.

Bereits am Mittwoch begannen die ersten Gespräche mit Experten der Bezirkshauptmannschaft, der via donau, der niederösterreichischen Landesregierung und Zivilingenieuren, um möglichst rasch eine Schadensanalyse des Zustandes der Marchhochwasserschutzdämme, vor allem der gefährdeten Bereiche, vornehmen zu können und zu einer raschen Sanierung der beschädigten Hochwasserschutzdämme zu gelangen. "Sobald die Wasserstände an der March gesunken sind, wird die Schadenserhebung durchgeführt und raschest mit der Sanierung der gebrochenen, sowie die stark gefährdeten Dammbereiche begonnen. Um keine weitere Zeit zu verlieren werden die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen umgehend und ohne bürokratische Ausschreibung umgesetzt. Die erforderlichen Mittel dafür sind sichergestellt", fasst Kukacka die wichtigen Schritte zur raschen Schadenser- und -behebung zusammen.

Die Aussagen von SPÖ-Klubobmann Cap empfindet Kukacka als entbehrlich und stellte abschließend fest: "Das ist billige Demagogie auf Kosten der bedauernswerten Opfer der Hochwasserkatastrophe."

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Walter Gröblinger
Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT0001