AKS: Wie fair ist Gehrers Schule wirklich?

Ministerin verdient Award für "unfairste Politik"

Wien (SK) - Zur aktuellen Initiative des Bildungsministeriums äußert sich die Aktion kritischer SchülerInnen (aks) skeptisch:
"Ähnlich wie die 'Neue Schule' ist auch diese Initiative nicht mehr als heiße Luft. Besonders verwunderlich ist, dass einerseits mehr Fairness in Schulen gepredigt wird, andererseits die Ministerin Gesetze unterstützt, die MigrantInnen zusätzlich unter Druck setzen. Von Fairness kann also nicht die Rede sein", so aks-Bundesvorsitzende Ingrid Gogl. ****

"Fair ist unsere Schule erst, wenn gewährleistet wird, dass jede Schülerin und jeder Schüler unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status die Möglichkeit zu höchster Bildung bekommt. Das ist in unserem momentanen, stark selektiven Bildungssystem absolut nicht der Fall", so Gogl weiter.

Für die SchülerInnenvertreterin ist ebenfalls klar, dass auch Partizipation von SchülerInnen und das Recht auf objektive Leistungsbeurteilung Teil eines fairen Miteinanders in der Schule sein müssen. "Wenn Gehrer Wein predigt und in ihren politischen Taten aber Wasser ausschenkt, fühlen sich die Schülerinnen und Schüler alles andere als fair behandelt", so die Bundesvorsitzende abschließend. (Schluss) wf/mm

Rückfragehinweis: Ingrid Gogl (aks Bundesvorsitzende): 0699/ 11 40 81 42

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