FSG Lahner: ÖAAB stellt Partei vor Arbeitnehmer-Interessen

Wien (OTS) - "Es ist beschämend, dass sich der ÖAAB in die Jagdgesellschaft auf einen Arbeitnehmervertreter einreiht" sagt Werner Lahner, Vorsitzender der FSG in der AK Wien und Betriebsratsvorsitzender bei General Motors, zu den heutigen Angriffen des ÖAAB auf AK Präsident Herbert Tumpel, "die Angriffe sind nur politisch und gelten einem Unbequemen". Wer die Rekordarbeitslosigkeit kritisiert und dagegen Maßnahmen fordert, wer Verbesserungen im Bildungssystem verlangt und fehlende Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie kritisiert - der soll offenbar mundtot gemacht werden. "Dass der ÖAAB da mitmacht, ist ein Zeichen, dass dort Parteikarrieren vor Arbeitnehmeranliegen stehen", sagt Lahner.

Einen Vertrauensverlust haben in Wahrheit jene ÖAAB-Nationalratsabgeordneten, die unsoziale Regierungspolitik wie etwa die Pensionsreform im Parlament mitgetragen haben und dafür bei den AK Wahlen auch verloren haben.

Rückfragen & Kontakt:

Dina Affenzeller-Greif
FSG in der AK Wien
Tel.: (+431) 501 65-2604

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0003