ASFINAG: 21,3% weniger Verkehrstote am A+S-Netz im Jahr 2005

Heutige Präsentation der Unfallstatistik 2005 bestätigt die ASFINAG Maßnahmen in die Verkehrssicherheit

Wien (OTS) - Die vom Kuratorium für Verkehrssicherheit und der Statistik Austria veröffentlichten Unfallstatistik 2005 zeigt trotz starkem Verkehrszuwachs neuerlich eine deutliche Reduktion der Unfallzahlen auf Autobahnen und Schnellstraßen.

Mit 21,3% weniger Verkehrstoten am Autobahnen- und Schnellstraßennetz konnte prozentuell eine fast doppelt so hohe Reduktionsrate wie am sonstigen österreichischen Straßennetz festgestellt werden.

Mit einer Gesamtfahrleistung von rd. 25 Mrd. Kfz-Kilometer im Jahr 2005 und Streckenabschnitten, die bereits jetzt mit Spitzenfrequenzen von weit jenseits der 200.000 Kfz pro Tag-Marke liegen, zählt das österreichische Autobahnen- und Schnellstraßennetz zu einem der leistungsfähigsten und sichersten Straßeninfrastrukturnetzen Europas.

So zählen Österreichs Tunnel und Baustellen - wie diverse Tests bereits gezeigt haben - zu den sichersten Europas. Innovationen wie die Section Control, Geisterfahrwarnanlagen oder der Einsatz von Raketenwerfern gegen Lawinen, die drohen auf die Autobahn abzugehen, sind nur einige der von der ASFINAG zum Einsatz gebrachten Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit auf ein möglichst hohes Niveau zu bringen. Auch durch die Errichtung von Verkehrsbeeinflussungsanlagen sollen die Unfallzahlen um bis zu 35% gesenkt werden können.

DI Franz Lückler, Vorstand der ASFINAG: "Vor allem durch weitere gezielte Maßnahmen im Bereich der Tunnel- und Baustellensicherheit erwarten wir uns auch in den nächsten Jahren einen weiteren Rückgang der Unfallraten auf dem Autobahnnetz!"

Neben technischen Maßnahmen sieht die ASFINAG auch ein effektiv betriebenes Netz als wesentlichen Punkt zur Erhöhung der Verkehrsicherheit. Deshalb wird mit Anfang Mai der Autobahnbetrieb mit den Autobahnmeistereien komplett auf neue Beine gestellt.

Lückler: "Durch diese Neuorganisation der ASFINAG wird sich in den nächsten Monaten und Jahren nicht nur eine deutliche Verbesserung im Bereich des Kundenservice ergeben, sondern auch die Verkehrssicherheit einen noch bedeutenderen Stellenwert einnehmen, als das heute bereits der Fall ist!"

Dazu zählen eine verbesserte Baustellenkoordinierung, ein effektiver Winterdienst und laufende Verbesserungen bei Beschilderungen, Markierungen und allen sonstigen Sicherheitseinrichtungen auf dem rd. 2.050 km langen österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz.

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