Zivildiener: Keine Barrikaden bei der Rückzahlung des Verpflegsgeldes durch das Rote Kreuz.

Ansprechpartner für ehemalige Zivildiener in allen Landeshauptstädten installiert.

Wien (Rotes Kreuz) - Gegen die Behauptung, das Österreichische
Rote Kreuz (ÖRK) würde bei der vom Verfassungsgerichtshof zugesprochenen Rückzahlung des Verpflegsgeldes "Barrikaden für Zivildiener aufbauen", weist der stellvertretende Generalsekretär der Organisation, Dr. Werner Kerschbaum, als "schlichtweg falsch" zurück.

Eine detaillierte gesetzliche Regelung, die den Ablauf der Rückzahlungen vorschreibt, gibt es seit dem 29. März 2006. Schon zuvor hat das Rote Kreuz Vorkehrungen für ein rasches Procedere für die Abwicklung getroffen. "In jedem Landesverband des Österreichischen Roten Kreuzes steht den ehemaligen Zivildienern ein Ansprechpartner zur Verfügung", erklärt Werner Kerschbaum. Eine Informationspflicht der Trägerorganisationen kann der Generalsekretär dem Gesetz allerdings nichts entnehmen. "Im übrigen gibt es genau dafür die Interessensvertreter der Zivildiener", so Kerschbaum. Von Barrieren, die das Rote Kreuz bei der Rückzahlung aufbauen würde, könne also nicht die Rede sein.

"Dafür hat das Rote Kreuz auch keinerlei Veranlassung", meint Kerschbaum. "4.000 Zivildiener sind beim Roten Kreuz beschäftigt und stellen eine ganz wesentliche Stütze des gesamten Rettungs- und Krankentransportsystems dar. Jeder zweite Zivildiener engagiert sich nach Ableistung seines Zivildienstes beim Roten Kreuz als freiwilliger Helfer", so der ÖRK-Generalsekretär weiter.

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