Gender Budgeting - Neue Budgetmaßnahme in Margareten garantiert gleichmäßige Aufteilung der Finanzen auf Frauen und Männer

Margaretner Bezirksbudget wird konsequent auf geschlechterspezifische Auswirkungen überprüft

Wien (SPW-K) - "In Margareten wird bei der Erstellung des Bezirksbudgets künftig sorgsam darauf geachtet, dass die Verteilung der finanziellen Mittel gerecht zwischen den Geschlechtern erfolgt.", erklärten Bezirksvorsteher Ing. Kurt Wimmer und seine Stellvertreterin Andrea Hallal-Wögerer anlässlich des in der letzten Bezirksvertretungssitzung beschlossenen Gender Budgetings im fünften Bezirk.

Gender Budgeting bedeutet eine ständige Bewertung des Budgets, ob die Haushaltsmittel unter sozialen Gesichtspunkten gerecht unter den Geschlechtern aufgeteilt werden. Männer und Frauen haben unterschiedliche Lebensbedingungen und daher auch unterschiedliche Anforderungen und Wünsche an die öffentlichen Dienstleistungen. Eine Benachteiligung eines der beiden Geschlechter bei der Budgeterstellung soll mit diesem Ansatz ausgeschlossen werden.

Geschlechtergerechte Budgetpolitik ist in ganz Europa mittlerweile ein viel diskutierter Ansatz. Anfang 2005 hat sich die Wiener Landesregierung zum Gender Budgeting - nach der bereits im Jahr 2000 erfolgten Verankerung und einer Pilotphase des Gender Mainstreaming im Wiener Magistrat - verpflichtet. Gender Mainstreaming hat sich als Fachterminus bereits in der Verwaltung etabliert und bezeichnet eine international erprobte Methode der Gleichstellungspolitik von Frauen und Männern.

Die Bezirkspolitik setzt mit der Gestaltung des öffentlichen Raumes, der Instandhaltung und Ausstattung der sozialen Infrastruktur und der Unterstützung von Kultur- und Freizeiteinrichtung die wesentlichen Rahmenbedingungen für das Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger. In Margareten soll nun regelmäßig darauf geachtet werden, dass die finanziellen öffentlichen Ausgaben auf die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Frauen und Männern in gleichen Maßen Rücksicht nehmen. (Schluss)

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