Dernoscheg: SP-Kräuter gefährdet neue Medizinische Universität Graz

Bei Chirurgie sind Landeshauptmann Voves und Gesundheitslandesrat Hirt gefordert

Wien (ÖVP-PK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Dr. Günther Kräuter gefährdet den dringend notwendigen Campus der Medizinischen Universität Graz durch eine unkluge Verknüpfung mit der Frage der Sanierung der Chirurgie. Selbstverständlich ist es wichtig, dass die Chirurgie saniert wird, aber es wird an der Durchschlagskraft und Qualität von Landeshauptmann Franz Voves beziehungsweise dem zuständigen Gesundheitslandesrat liegen, ob es wirklich zu dieser Renovierung kommt, sagte heute, Mittwoch, der steirische ÖVP-Abg. Dr. Karl-Heinz Dernoscheg im Anschluss an den Rechnungshofausschuss. ****

Keinesfalls sei allerdings die Idee Kräuters zu akzeptieren, Gelder für die Studentinnen und Studenten und die Lehrenden sowie die Wissenschaft für andere Zwecke zu verwenden. "Beides - der Campus und die Chirurgie - sind notwendig", so Dernoscheg weiter. Er verwies darauf, dass Bildungsministerin Elisabeth Gehrer bereits eine Zusage in der Höhe von 165 Millionen Euro für die neue Medizinische Universität in Graz gegeben habe. Dieses Geld soll ausschließlich den Studierenden und Lehrenden zugute kommen und nicht für Gebäudesanierungen verwendet werden, für welche die KAGES (Krankenanstaltengesellschaft) zuständig ist.

"Ein derartiger SP-Kurs wäre gegen die Interessen aller engagierten Lehrenden und StudentInnen und auch dem Universitätsstandort Graz in keiner Weise förderlich. Die Medizinische Universität muss schnellstmöglich verwirklicht werden", so der ÖVP-Abgeordnete abschließend.
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