Albertina kauft Zeitgenössisches auf der Viennafair Ankaufssumme bei Besichtigung auf 55.000 Euro erhöht

Wien (OTS) - Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder hat im Rahmen einer Vorbesichtigung der Viennafair vier Arbeiten österreichischer zeitgenössischer Künstler im Wert von 55.000 Euro für die Albertina ausgewählt.

Die Arbeiten wurden von conwert Immobilien Invest für die Albertina gestiftet.

Die Albertina verstärkt damit ihre schon bestehende große Sammlung an zeitgenössischer Kunst um wichtige österreichische Positionen.

Die Ankaufssumme betrug zunächst 40.000 Euro - 20.000 Euro stammen aus dem von der conwert Immobilien Invest AG gestifteten conwert contemporary fund zum Ankauf von zeitgenössischen Arbeiten auf Papier für die Sammlung der Albertina, die von der Albertina verdoppelt wurden.

Diese Summe wurde im Zuge der Vorbesichtigung von Conwert Vorstand Günter Kerbler um 15.000 Euro auf insgesamt 55.000 Euro erhöht. Somit konnten zwei Arbeiten von Alois Mosbacher, ein Werk von Sonja Gangl sowie ein monumentaler Siebdruck von Hermann Nitsch angekauft werden.

Klaus Albrecht Schröder zur Auswahl der Werke: "Es ist zweifelsohne eine grundsätzliche Strategie der Albertina, die bestehende Internationalität zu erhalten und zu verstärken. Es erscheint mir aber als selbstverständlich, dass ich bei der Wiener Kunstmesse als Albertina von österreichischen Galeristen kaufe und österreichische Künstler: Sosehr ich es begrüße, dass das Niveau dieser Messe nicht zuletzt dank der Teilnahme wichtiger ausländischer Galerien gesteigert wurde.

Beim Erwerb haben uns die Schwerpunkte unserer eigenen Sammlung geleitet. In der figurativen Kunst von Schmalix, Anzinger und anderen hat uns Alois Mosbacher mit Hauptwerken gefehlt und unsere Sammlung jüngerer Künstlerinnen wollte ich ebenfalls mit dieser zentralen Arbeit von Sonja Gangl verstärken. Von Hermann Nitsch besitzen wir bereits viele Druckgraphiken und Zeichnungen, seltsamer Weise hat jedoch sein monumentales druckgraphisches Hauptwerk "Das letzte Abendmahl" in der Albertina gefehlt. Ohne die Unterstützung von Conwert hätten wir diese Erwerbungen nicht tätigen können."

Die angekauften Kunstwerke:

Sonja Gangl, "The End", Bleistift/Graphit auf Papier, 150 x 273 cm, 2005 (Galerie Eugen Lendl, Graz)

Sonja Gangl wurde 1965 in Graz geboren. Sie studierte an der Akademie für bildende Künste und der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. 1996 führte sie ein Auslandstipendium nach London, 1999 nach New York. Ihre Werke waren u.a. beim steirischen Herbst, im Art Forum Berlin oder im Stedeliijk Museum Amsterdam ausgestellt.

Alois Mosbacher, "Walker 1" und "Walker 2", Bleistift auf Leinwand, 2006, jeweils 210 x 150 cm (Galerie Krinzinger, Wien)

Alois Mosbacher wurde 1954 in Strallegg (Steiermark) geboren. Er lebt und arbeitet in Wien.

Seine Arbeiten waren u.a. in der Wiener Secession, im Wiener Museum modernern Kunst, im Kunstverein Bremen, in der Sammlung Essl in Klosterneuburg, in der Kunsthalle Bonn, im Kunstmuseum Bern und im Denver Art Museum zu sehen.

Hermann Nitsch, "Das letzte Abendmahl", Edition Francesco Conz, Verona 1983, Siebdruck auf Originalrelikt in schwarz und rot, 160 x 400 cm, 7 von 18 (Galerie Steinek, Wien)

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