BAWAG: Haubner: Chaos in der SPÖ

Wien (OTS) - BZÖ-OÖ Obfrau, Sozialministerin Ursula Haubner kritisiert das Verhalten der SPÖ in der BAWAG-Affäre. "Die Aussagen des stellvertretenden SPÖ Chefs Erich Haider zum BAWAG-Verkauf zeigen deutlich, dass in der SPÖ anscheinend die rechte Hand nicht weiß was die Linke tut. Die SPÖ kann sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen, denn zahllose hochrangige SPÖ-Verantwortliche sitzen im BAWAG - und ÖGB-Vorstand. Die Verunsicherung der 6.000 Mitarbeiter in der BAWAG und besonders der kleinen Sparer seitens der SPÖ muss ein Ende haben" so Haubner.

Für mich ist es ein erschreckendes Sittenbild, wie sich SPÖ Politiker, wie der SPÖ-OÖ Chef Erich Haider, über die Gewerkschaftsbank äußern, als wäre es ihr Eigentum. Der SPÖ gehört endlich klargemacht, dass der ÖGB und die BAWAG kein Eigentum der SPÖ sind. Genau deswegen gehört die BAWAG zu einem vernünftigen Zeitpunkt privatisiert - nämlich sie dem Zugriff der Chaostruppe aus der Löwelstrasse zu entziehen. Die SPÖ hat nur eine klare Linie, nämlich die Lizenz zur Misswirtschaft.

Wenn Erich Haider Alfred Gusenbauer kritisiert, dann hat hier ja völlig recht, aber nicht jede Lösung ist auch eine gute. Wenn das von Haider zitierte Team der Sieger ihren Parteichef weiterhin so tatkräftig unterstützt, dann wird es bei den Nationalratswahl einen klaren Sieger geben - nämlich die österreichische Bevölkerung, der eine SPÖ-Regierung und Misswirtschaft erspart bleibt", so Haubner abschließend.

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