Bilanz über fünf Jahre Männerarbeit

BM Ursula Haubner präsentiert 1. Österreichischen Männerbericht

Wien (OTS) - Im Sinne der Gender-Mainstreaming-Strategie wurde auf Entschließung des Nationalrates der 1. Österreichische Männerbericht erstellt. Der Bericht ist die Essenz der männerpolitischen Forschungsergebnisse und Aktivitäten des Sozial- und Familienministeriums unter der Leitung von Bundesministerin Haubner. Mit dem 1. Österreichischen Männerberichts liegt nun erstmals eine Zusammenfassung der Ergebnisse vor. Seine Präsentation vor dem Nationalrat unterstreicht Österreichs Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Männerpolitik.

Der Männerbericht gibt Aufschluss über Partnerschaft heute, Väterlichkeit heute und männliche Identität im 21. Jahrhundert. Grundsätzliche Überlegung dabei war, dass sich die Rolle und das Rollenverständnis der Männer und Väter selbst neu definieren und sich auch die Ansprüche an Männer und Väter ändern. "Männer aus der Familienpolitik auszuklammern, würde bedeuten, Familie nach wie vor nur den Frauen zuzurechnen", erklärte Familienministerin Haubner heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien.

Durch den Einstieg der Frauen in die Arbeitswelt in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts hat sich deren Rolle grundlegend geändert. Die Männer haben sich jedoch noch zu wenig von der Arbeitswelt in die Partnerschaft und Familienarbeit hinein bewegt. Familie aber braucht Partnerschaft. Das bestätigt auch Promi-Winzer Leo Hillinger, selbst begeisterter und engagierter Vater: "Verantwortung beschränkt sich nicht darauf, dass Kinder etwas zu essen haben, sondern bedeutet Erziehung und Charakterbildung. Ich nehme meine Vaterrolle sehr ernst." Kabarettist Herbert Steinböck betont vor allem die Bedeutung der Prävention in der Männergesundheit.

Der 1. Österreichische Männerbericht dient aber auch als Basis für die Entwicklung konkreter Maßnahmen wie geschlechtssensible Erziehung, Elternbildung speziell für Väter oder Erziehung zu Partnerschaftlichkeit und Beziehungsfähigkeit.

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Pressesprecher der Bundesministerin Ursula Haubner
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