Amon: Gusenbauer auch bei Eurofighter-Frage im Zick-Zack-Kurs

Doppelmoral der SPÖ nicht zu überbieten

Wien (OTS) - Die Doppelmoral, die die SPÖ im Zusammenhang mit dem Eurofighterkauf an den Tag lege, "werde schön langsam unerträglich", sagte heute, Mittwoch, ÖAAB-Generalsekretär Abg. Werner Amon. Auf der einen Seite wetterten die zahlreichen ÖGB-SPÖ-Abgeordneten im Nationalrat gegen die notwendige Anschaffung der Eurofighter, die Gewerkschaftsbank BAWAG mache aber mit dem Eurofighterkauf Geschäfte. "Seit Alfred Gusenbauer das Ruder in der SPÖ übernommen hat, hat die SPÖ das Zick-Zack-Kurs-Fahren perfektioniert, wie sie es auch bei diesem Thema mit Bravour zeigt", so Amon weiter. ****

Doch nicht nur im Zusammenhang mit dem Eurofighterkauf scheint ein doppeltes Spiel gespielt zu werden. "Die sozialistischen Gewerkschafter stempeln auf der einen Seite Teilzeitjobs per se als schlecht ab, auf der anderen Seite ist der ÖGB aber genauso an jenen Unternehmen beteiligt, in denen Teilzeitjobs angeboten werden", erklärte Amon mit Hinweis auf die Beteilungen des ÖGB an Handelsunternehmungen.

Es sei daher unerlässlich, dass "sich der ÖGB endlich von all seinen Beteiligungen, und nicht nur von der BAWAG trenne, um sich wieder voll und ganz seiner eigentlichen Kernaufgabe, nämlich der Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, widmen zu können", schloss Amon.
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