KWF Bilanz 2005 - 90 Prozent der Förderungen gingen an KMU

Klagenfurt (OTS) - "Mit einem Förderbarwert von 42 Mio. EUR wurden 733 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 371 Mio. EUR unterstützt. Durch die Fördermaßnahmen konnten 11.640 Arbeitsplätze abgesichert und 1.249 neu geschaffen werden", so die KWF Verantwortlichen Isep, Juritsch und Schönegger in ihrer Bilanz-Pressekonferenz.

Größte Nutznießer waren einmal mehr Kärntens Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Sie konnten mit 31 Mio. EUR rund 90 % der einzelbetrieblichen Fördermittel binden. Ein Rekordwert.

Im Bereich des Technologiefonds, der wesentlich zur Entwicklung Kärntens zum attraktiven Wirtschaftsstandort beiträgt, wurden 94 Projekte mit einem Fördervolumen von 15 Mio. EUR genehmigt, wodurch der langjährige Schnitt gehalten werden konnte.

Sektoral führt der Tourismus (14,9 Mio. EUR) vor dem Bereich "Sonstige" (13,4 Mio. EUR), dem Bereich Gewerbe & Industrie (12,8 Mio. EUR) und dem Handel (1,1 Mio. EUR). Zum großen Bereich "Sonstige" zählen Forschungs- & Bildungseinrichtungen, Kompetenzzentren, Cluster udgl.

Der KWF konnte nach Angaben der Bundesförderstellen zusätzlich rund 107 Mio. EUR an Fördervolumen in Form von Krediten, Garantien und Zuschüssen nach Kärnten holen. Und beim laufenden EU Ziel 2-Programm 2000 - 2006 sind mit 68 Mio. EUR gut 80 % der bis Ende 2006 zur Verfügung stehenden EU-Mittel bereits in Projekten gebunden.

Schwerpunkte für 2006 bilden das Investitions-Impulsprogramm für Gewerbe, Industrie und Tourismus, der Ausbau der Universität Klagenfurt im technischen Bereich, die Installierung des Carinthian Center of Excellence als Forschungsdrehscheibe, die Forcierung der wirtschaftsnahen Aus- und Weiterbildung sowie die Vorbereitung auf die neue EU-Strukturfondsperiode.

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