SP-Rudas: Für Wiener FPÖ Förderung von Jugendorganisationen kein Anliegen

Wien (SPW-K) - "Schwer verwundert" zeigte sich heute, Mittwoch, Wiens jüngste Gemeinderätin, Laura Rudas (SPÖ), über das Stimmverhalten ihres Gemeinderatskollegen und Vorsitzenden des Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ), Johann Gudenus zum Thema Jugendförderung. "Der FP-Mandatar stimmte heute im Gemeinderatsausschuss für Bildung, Information, Jugend und Sport gegen die Projektförderungen für Jugendorganisationen. Zu diesen Jugendorganisationen zählen unter anderem die Österreichischen Pfadfinder, die Katholische Jugend, die Evangelische Jugend, die Sozialistische Jugend und die Alpenvereinjugend", informierte die SP-Gemeinderätin in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien.

"Bisher war es in Wien üblich", so Rudas, "dass alle (!) Jugendorganisationen selbst entscheiden, welche Projekte gefördert werden sollen und welche nicht. Diesem Modell stimmte auch RFJ Vorsitzender Gudenus zu. Kaum ein halbes Jahr im Gemeinderat verlässt er den Pfad der Eigenständigkeit für Jugendorganisationen völlig und stimmt gegen jene Projektförderungen, die Jugendorganisationen finanzielle Unabhängigkeiten von Parteien geben. Gudenus selbst meldete sich im Jugendausschuss gar nicht zu Wort, sein Kollege Jung argumentierte die Ablehnung damit, dass seiner Fraktion manche Projekte nicht gefallen würden. Dass junge Abgeordnete kaum im Amt schon die Jungen bevormunden ist letztklassiges Verhalten. Wenn sich das die Mitglieder des RFJ gefallen lassen, dann ist ihnen sowieso nicht mehr zu helfen", so Rudas abschließend. (Schluss)

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