FP-Mahdalik: Stadtplanung gefährdet Standort der Firma Heindl

Behinderungen für Süßwarenhersteller bei Ausbauplänen

Wien, 05-04-2006 (fpd) - Nach der Firma Manner drohen nun dem Süßwarenhersteller Heind Schwierigkeiten beim Ausbau seines Betriebsstandortes, berichtet FP-Gemeinderat Toni Mahdalik aus dem heutigen Planungsauaschuss. Wenn die Stadtplanung auf ihrem Justament-Standpunkt beharrt, droht die Absiedelung der Produktionsstätte in Liesing inklusive des 1. Wiener Schokolademuseums.

Das 1953 gegründete Familienunternehmen ist seit 1967 in der Willendorfergasse ansässig und plant auf Grund des hervorragenden Geschäftsganges einen Zubau in der Oldenburggasse. Mit den Grundeigentümern laufen bereits Verhandlungen über den Ankauf der Flächen. Die Stadt Wien scheint dem Traditionsbetrieb jedoch einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen, warnt Mahdalik.

Im neuen Flächenwidmungsplan soll auf diesen Grundstücken statt wie in der Bauklasse I vorgesehen 9 nur 4,5 Meter hoch gebaut werden dürfen. Die bebaute Fläche der Grundstücke soll mit 25 statt 30 Prozent der Gesamtfläche eingeschränkt werden. Der geplante Ausbau des Betriebes, der im Vorjahr den Süßwarenhersteller Pischinger übernommen hat und die Standorte zusammenfügen will, kann unter diesen Umständen nicht realisiert werden.

Bei "Manner" hat die Stadt Wien das Bundesdenkmalamt aufgefordert, den Betrieb nicht durch unerfüllbare Auflagen zur Absiedelung zu zwingen. Jetzt ist die SPÖ-Stadtplanung drauf und dran, selbst einen folgenschweren Fehler zu begehen.

Mahdalik fordert, dass umgehend Gespräche mit der Firma Heindl aufgenommen und Lösungen gefunden werden, bevor der Flächenwidmungsplan im Gemeinderat beschlossen wird. Die von der FPÖ verlangte Absetzung dieses Tagesordnungspunktes im Ausschuss wurde von SPÖ und Grünen leider niedrgestimmt.

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