Kunstmesse "Viennafair" startet mit Südost-Europa-Schwerpunkt

Wien (OTS) - Zum zweiten Mal präsentiert die Messe Wien im Rahmen der "Viennafair" zwischen 6. und 9. April zeitgenössische Kunst aus Österreich, Deutschland, aber auch aus Ost- und Südosteuropa. Insgesamt stellen heuer 106 Galerien - 25 davon stammen aus Ost- bzw. Südost-Europa - ihre Werke moderner Kunst aus. Vergangenes Jahr, als "Viennafair" Premiere feierte, waren 93 Galerien vor Ort. Im Rahmen eines Mediengespräches am Mittwoch hob Wiens Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny die Mittler-Position Wiens mittels der "Viennafair" hervor, die ohne das künstlerische Engagement wie auch anerkannte Qualität der Künstlerinnen und Künstler, wie auch der Galeristen nicht zu denken wäre. Weiters hob Mailath-Pokorny die Relevanz der gut funktionierenden Netzwerke in diesem Kunst- und Kulturbereich hervor, an deren Zustandekommen die Stadt Wien nicht nur großes Interesse hat, sondern diese auch schon lange fördert. Auch bei der "Viennafair" tritt die Stadt Wien mittels der Kulturabteilung als Förderer auf. Mit der gleichzeitig stattfindenden "Vienna Art Week" sei es gelungen, so der Kulturstadtrat abschließend, für das Thema "zeitgenössische bildnerische Kunst" auch internationale Aufmerksamkeit zu erlangen.

Insgesamt werden auf der "Viennafair" die Werke von rund 1.000 Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Der Reigen der gezeigten und zum Verkauf angebotenen Werke reicht vom frühen 20. Jahrhundert bis in das zeitgenössische Kunstschaffen. Neben so bekannten KünstlerInnen, wie etwa Biennale-Teilnehmer Hans Schabus, Erwin Bohatsch, Gunter Damisch oder Nora Stelzer, können auch Werke von Maria Manolesco, Elenea Berg, Romelo Pervolovici oder Ines Krasic betrachtet werden. Die meisten Galerien au Ost- bzw. Südosteuropa stellen Polen und Rumänien, mit jeweils 5 Galerien. Dank der Unterstützung der Erste-Bank, wie auch der Messe selbst können weitere 12 Galerien aus diesem europäischen Raum ihre Werke ausstellen. Hauptsponsor der Messe ist die Uniqua.

Erstmals wird heuer auch ein Preis für die originellste Messestand-Präsentation in der Höhe von 5.000 Euro ausgerichtet. Neben der internationalen Werkschau, die auch einen Skulpturenpark mit Werken u.a. von Brigitte Kowanz, Alfred Hrdlicka und Thomas Stimm beinhaltet, laden auch drei Diskussionsveranstaltungen, angesetzt für Freitag, den 7. April in der Zeit zwischen 13.00 Uhr und 17.30 Uhr, mit heimischen und internationalen ExpertInnen zum Besuch und Mitdenken ein. (Schluss) hch/

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