Kickl: BAWAG-Verkauf vernichtet Arbeitsplätze

ÖGB verrät seine Mitglieder

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl bezog heute vehement Stellung gegen die Verschleuderung der BAWAG.

"Nachdem man vorher am Finanzmarkt Unsummen verspekuliert hat, wirft man jetzt die Bank genau den gleichen Finanzhaien zum Fraße vor", unterstrich Kickl die Absurdität der Vorgangsweise des ÖGB. "Das ist eine völlig inakzeptable Kindesweglegung zum schlechtesten Zeitpunkt. Ein Verkauf ist völlig kontraproduktiv." Die Gewerkschaft stoße damit auch ihre eigenen kleinen Mitglieder vor den Kopf und verrate sie.

Zudem werde ein Verkauf zahlreiche BAWAG-Mitarbeiter den Arbeitsplatz kosten, warnte Kickl. "Die rot-schwarzen Großkapitalisten sitzen schon in den Startlöchern und wetzen die Messer, um die BAWAG in mundgerechte Stücke filettieren zu können. Das Schicksal der Menschen, die um ihren Arbeitsplatz zittern, ist den Vertretern des Raubtierkapitalismus völlig egal."

Es könne nicht angehen, daß jetzt die kleinen Gewerkschaftsmitglieder und die kleinen Bankangestellten die Zeche zahlen müßten für die Machenschaften der ÖGB- und BAWAG-Führung, betonte Kickl. Der Panikverkauf werde eine Kapitalvernichtung ungeheuren Ausmaßes nach sich ziehen und schlußendlich die Arbeit jener erledigen, die die Bank schon einmal beinahe in den Untergang getrieben hätten.

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