Glaser: Österreich bei öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen auf gutem Weg

Ausgaben 2005 wurden auf 0,52 Prozent des Bruttonationaleinkommens erhöht

Wien (ÖVP-PK) - "Auf einem guten und erfreulichen Weg befindet
sich Österreich bei der Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die Entwicklungszusammenarbeit. Das bestätigt der OECD-Ausschuss für Entwicklungshilfe in seinem neuen Bericht. Österreich übertrifft mit seinem Anteil von 0,52 Prozent des Bruttonationaleinkommens deutlich die Schwelle von 0,33 Prozent, zu der sich die Regierung für 2006 verpflichtet hat." Darauf wies ÖVP-Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit, heute, Mittwoch, hin.

Österreich liege damit auf dem 7. Platz der 22 Mitgliedstaaten, die dem OECD-Ausschuss für Entwicklungshilfe (DAC) angehören. 2005 wurden in Österreich insgesamt 1.249 Millionen Euro an öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen ausgegeben. Bereinigt um die Kosten der Entschuldung, die vor allem dem Irak und Madagaskar zugute kamen, wurde ein reales Wachstum der Entwicklungshilfe-Ausgaben um neun Prozent erreicht. "Die Anstrengungen Österreichs in der Entwicklungszusammenarbeit tragen also sichtbare Früchte", so Glaser.

Der OECD-Bericht merkt an, dass der Durchschnitt der Ausgaben aller DAC-Mitgliedstaaten 2005 deutlich angestiegen ist, und zwar von 0,26 Prozent des gemeinsamen Bruttonationaleinkommens im Jahr 2004 auf 0,33 Prozent. Innerhalb der DAC Gruppe nimmt die EU eine Vorreiter-Stellung ein. Im letzten Jahr investierten die EU-Staaten durchschnittlich 0,44 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens in Entwicklungszusammenarbeit. Insgesamt haben die Ausgaben im Kampf gegen die Armut mit 106,5 Milliarden Dollar einen neuen Rekord erreicht und sich gegenüber 2004 (79,5 Milliarden Dollar ) um mehr als ein Viertel erhöht.

Unerklärlich ist für Glaser die Reaktion von SPÖ-Entwicklungshilfesprecherin Bayr, die mit waghalsigen Rechenkonstruktionen versucht, die erfreulichen Leistungen Österreichs schlecht zu reden. "Man kann nur Vergleichbares vergleichen, und hier sprechen die aktuellen Zahlen eine eindeutige Sprache. Es wäre schön, wenn man sich bei nachweisbaren Erfolgen auch einmal normal freuen könnte", sagte Glaser abschließend.
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