Vom österreichischen Leasingunternehmen zum Investitionsbegleiter in Zentral- und Osteuropa

Wien (OTS) -

  • Neugeschäftsvolumen wächst um 41 % auf EUR 1.784 Mio.
  • Jahresüberschuss vor Steuern um 12% auf EUR 59,1 Mio. gesteigert
  • Auslandsgeschäft höher als Inlandsgeschäft
  • Impulse für Österreichs Wirtschaft
  • Zukunftspotenziale: Qualitätsführerschaft im Inland und enormes Wachstumspotenzial in CEE-Staaten

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Die IMMORENT setzte im Jahr 2005 ihren Erfolgskurs fort. Das Fundament dafür bildeten das umfassende Dienstleistungsangebot für Investoren rund um das Kerngeschäft Leasing sowie das massive Wachstum in Mittel- und Osteuropa. Das Neugeschäftsvolumen stieg um 41 % auf EUR 1.784 Mio. Die IMMORENT realisierte in den CEE-Ländern mit EUR 806 Mio. um EUR 231,5 Mio. mehr Leasingneugeschäft als in Österreich.

Nachhaltig erfolgreich durch Expansion und Leasing & more-Strategie

Die IMMORENT hat ihr Angebot um das Kerngeschäft Leasing seit langer Zeit ausgebaut und ist damit Trendsetter unter den österreichischen Leasingunternehmen: Das Leistungsspektrum umfasst neben der reinen Leasingfinanzierung auch ein Full Service rund um die Investition - die so genannten "more"-Dienstleistungen. Mit der konsequent verfolgten Expansion in Zentral- und Osteuropa erzielte die Gruppe 2005 sehr gute Ergebnisse. Das Neugeschäftsvolumen in den CEE-Ländern übertraf mit EUR 806 Mio. jenes in Österreich mit EUR 574,5 Mio. Das Cross Border-Neugeschäftsvolumen erreichte EUR 403,5 Mio. Der Jahresüberschuss vor Steuern der IMMORENT-Gruppe stieg
um 11,9 % auf EUR 59,1 Mio. (bereinigt um den Verkauf der Investkredit). Peter Tichatschek, Vorstandsvorsitzender der IMMORENT, betont: "Damit sind wir weiterhin Österreichs ertragsstärkste Leasinggesellschaft. Unsere konsequent selektive Risikopolitik und der Aufbau einer soliden Kundenstruktur trägt nachhaltig Früchte." Das Neugeschäft im Immobilienleasing liegt nach EUR 665,3 Mio. im Jahr 2004 bei EUR 839 Mio. Auf ein Neugeschäftsvolumen von EUR 945 Mio. und ein Plus von 57,9 % kann die Sparte Mobilienleasing (inkl. Cross Border und KFZ) insgesamt verweisen. Dieses Ergebnis ist stark nach Märkten differenziert zu sehen.

Gute Performance im hoch entwickelten heimischen Leasingmarkt

Betrachtet man das Geschäftsvolumen im Inland, zählt die IMMORENT in Österreich zu den Top 3 der Branche. Besonders in Österreich haben die "more"-Dienstleistungen einen traditionell wichtigen Stellenwert. Die IMMORENT punktet mit großem Know-how und intensiver Kundenbetreuung. Das Unternehmen konnte sich im letzten Jahr noch stärker als Partner für die Begleitung von Investitionen sowohl der Wirtschaft als auch der öffentlichen Hand positionieren. In der Sparte Immobilienleasing konnte das Neugeschäftsvolumen um 10,6 % auf EUR 290,7 Mio. gesteigert werden

s Leasing und Absatzleasing als Volumsbringer

Im österreichischen Mobilienleasing tritt die IMMORENT gemeinsam mit Erste Bank-Gruppe und Sparkassen sehr erfolgreich unter der Vertriebsmarke "s Leasing" auf. Der Vertriebsweg Kreditinstitute nimmt im Mobilienleasing dementsprechend mit rund 45 % einen weit über dem Gesamtmarkt (28 %) liegenden Wert ein. Das Absatzleasing, das auf einer Kooperation mit Händlern und Produzenten basiert, läuft sehr zufrieden stellend: Mittlerweile erwirtschaftete der Bereich schon ein Viertel des Mobilienleasing-Neugeschäfts. Das Neugeschäftsvolumen im Mobilienleasing (inkl. KFZ) betrug EUR 283,7 Mio. (2004: EUR 358,7 Mio., 2003: EUR 194,6 Mio.). Die Rückgänge sind auf das Auslaufen der Investitionszuwachsprämie zurückzuführen, das 2004 zu Vorzieheffekten bei Investitionen führte. 2005 wurden daher im Vergleich zum Vorjahr kaum mehr Großmobilien geleast.

Strategischer Erfolgsfaktor "more"-Dienstleistungen

Die Erlöse aus dem "more"-Bereich der IMMORENT Gruppe erhöhten sich 2005 auf EUR 37 Mio. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 24 % und im Zweijahresvergleich fast eine Verdoppelung. "Unser Angebot reicht von der Projektidee über die bauliche Umsetzung bis zum Zeit- und Kostenmanagement. Bei diesen "more"-Dienstleistungen sind wir seit Jahren der Pionier der Branche. Die Kunden ersparen sich durch unser umfangreiches Know-how und unsere jahrelange Erfahrung Fehlinvestitionen. Da alle Experten bei uns im Haus sitzen, sind die Abstimmungsprozesse einfach und übersichtlich", bringt Vorstand Gerald Antonitsch die Vorteile auf den Punkt. Im Bereich Projektentwicklung konnte die IMMORENT 2005 das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich erhöhen: Es stieg auf EUR 15,6 Mio. Auch die Baudienstleistungen erhöhten sich im Zweijahresvergleich um 24 % auf EUR 8,7 Mio.

Der "more"-Beitrag zur Standortsicherung setzt Impulse für regionale Wirtschaft

Der Wirtschaftsstandort Österreich ist von seinen Rahmenbedingungen für die Unternehmen attraktiv. Mit ihrer Tätigkeit ermöglicht die IMMORENT in Österreich Investitionen und trägt zur wirtschaftlichen Wertschöpfung bei. Konkret wurden in den letzten fünf Jahren von Kunden der IMMORENT durchschnittlich EUR 1,2 Mrd. pro Jahr investiert. Mit ihren "more"-Dienstleistungen gelingt es der IMMORENT, die Entscheidung für ein Investment in Öster-reich zu erleichtern. Damit sichert die IMMORENT heimische Arbeitsplätze. Ein Vorzeige-projekt aus diesem Bereich war unter anderem die neue Firmenzentrale von Frequentis am Wienerberg. Neben der Finanzierung zeichnete die IMMORENT für die Generalplanung und Projektentwicklung verantwortlich. Im von der IMMORENT SÜD gebauten Dienstleistungs-zentrum Leoben siedelte sich Sandvik, eines der größten Industrieunternehmen Schwedens, das in der Spezialstahlindustrie tätig ist, mit rund 3.000 m2 Nutzfläche an.

Trotz Rotstift im Budget: Gemeinden können investieren

Das Neugeschäftsvolumen im Kommunalleasing hat sich in der Sparte Immobilien mit EUR 96,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. "Unsere Gesamtpakete rund um die Immobilie sind sehr gefragt, denn sie ermöglichen der Gemeinde, ungeachtet der Budget-Restriktionen weiterhin in für die Bevölkerung wichtige Infrastrukturprojekte zu investieren. Wir finanzieren das Projekt nicht nur, sondern begleiten die Kommunen von der Projektidee über das Baumanagement bis hin zur Verwertung einer Immobilie" erklärt Antonitsch. 2005 entschieden sich unter anderem die Städte St. Pölten, Leoben und Weiz für die IMMORENT als Partner.

Wachstumsmotor CEE

Erstklassig entwickelt sich die IMMORENT in den Auslandsmärkten. Im Immobilienleasing ist die IMMORENT mit einem Neugeschäftsvolumen von EUR 548,3 Mio. in den CEE-Ländern und einem Marktanteil von 31,1 % klarer Marktführer unter den österreichischen Leasinggesellschaften. Vorstand Gertrud Meisel-Ortner zur hervorragenden Performance: "Leasing ist in vielen CEE-Ländern die noch neue Alternative zu Krediten. Leasing spielt eine wichtige Rolle für den Aufbau der Wirtschaft und die positive Entwicklung des Investitionsklimas." Die IMMORENT-Gruppe verfügt über 12 Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungsgesellschaften in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien und Montenegro, Bulgarien und Rumänien. Neu hinzugekommen ist 2005 Montenegro: Seit Oktober ist die IMMORENT in Kooperation mit der Steiermärkischen Sparkasse in Podgorica tätig.

Erfolgreicher Start in Rumänien

Die rumänische Tochtergesellschaft hat sich im ersten Geschäftsjahr hervorragend bewährt: Das Leasingneugeschäft betrug EUR 15,8 Mio. Mit dem Engagement der Erste Bank in Rumänien nutzt die IMMORENT auch in diesem Wachstumsmarkt gruppenweite Synergien. Neben ihrer Finanzierungs- und Dienstleistungstätigkeit akquirierte die IMMORENT Flächen in größeren Städten, um begehrte Büro- und Gewerbeparks sowie Logistikprojekte zu realisieren.

Ausblick: Enormes Potenzial in CEE

Im reifen österreichischen Markt lautet das Ziel der IMMORENT, die "more"-Dienstleistungen mit ihren hoch qualifizierten Mitarbeitern weiter zu entwickeln, um so das hohe Niveau des Neugeschäftsvolumens zu halten bzw. moderat auszubauen. Die "leasing & more"-Strategie und die Qualitätsführerschaft in Österreich bilden dafür ein starkes Fundament. Das Wachstumspotenzial liegt eindeutig in den Staaten Mittel- und Osteuropas. Aufgrund der eigenen Expansion und der Expansion der Erste Bank-Gruppe und Sparkassen eröffnet das viel versprechende Zukunftsperspektiven. "In diesen Märkten orten wir enormes Potenzial - einerseits durch das Heranführen der Länder an das mitteleuropäische Niveau und andererseits durch unser Serviceangebot rund um die Immobilie. Die Anpassung an das Niveau Mitteleuropas wird sprunghaft erfolgen. Daher forcieren wir auch unsere "more"-Dienstleistungen," beschreibt Tichatschek die erfreulichen Aussichten. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil: Die IMMORENT ist in ihrem Heimmarkt Zentral- und Osteuropa bereits sehr gut verankert. Mit großen Chancen rechnet das Unternehmen in Rumänien und Bulgarien: Internationale Investoren drängen auf den Markt.

Für das laufende Jahr erwartet Tichatschek moderates Wachstum in Österreich und ein sprunghaftes Anwachsen des Neugeschäftsvolumens in den CEE-Ländern.

Sie finden alle beiliegenden Informationen auch auf unserer Website unter www.immorent.at

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E-Mail: marion.kleitsas@immorent.at

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