Glawischnig: Rund 2.000 AktivistInnen aus 20 europäischen Ländern bei Anti-Gentech-Marsch

Es muss Recht auf Gentechnik-Freiheit geben

Wien (OTS) - Rund 2.000 AktivistInnen aus 20 europäischen Ländern und allen österreichischen Bundesländern haben heute am 'Marsch für ein gentechnikfreies Europa' teilgenommen, der vom Praterstern zum Wiener Congess Center führte. Anlas diese Marsches ist die offizielle Konferenz zum Thema Koexistenz, also zur Frage, ob ein Nebeneinander von konventioneller bzw. Biolandwirtschaft und Gentechnik-Landwirtschaft auf der anderen Seite möglich ist. Die AktivistInnen kamen vor allem aus jenen europäischen Regionen, die sich gentechnikfrei erklärt, aber keine Rechtssicherheit haben, darunter viele BäuerInnen und NGO-VertreterInnen.

"Koexistenz ist nicht möglich, keinesfalls in Staaten wie Österreich, wo das die kleinräumige Landwirtschaft nicht zulässt. Die Grünen erwarten sich, dass bei der Konferenz nicht bloß diplomatisches Herumgeiere stattfindet, sondern dass eine konkrete Initiative gestartet wird, die zum zentralen Inhalt haben muss, dass für Regionen und Staaten die Möglichkeit gänzlich gentechnikfrei zu bleiben auf EU-Ebene rechtlich verankert wird", fordert Eva Glawischnig, stv. Bundes- und Umweltsprecherin der Grünen. Dafür müsse Umweltminister Pröll sich heute einsetzen. "Die Menschen in Europa lehnen die Gentechnik mehrheitlich ab. Es muss ein Recht auf Selbstbestimmung eben und es muss rechtlich möglich sein, dass man auf Gentechnik verzichtet" bekräftigt Glawischnig.

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