OMV: Ursache für Brand in Raffinerie am 28. März geklärt

Wien (OTS) -

  • Technisches Gebrechen im Bereich Vorwärmung der Rohöldestillationsanlage - nur kleiner Teil der Anlage beschädigt
  • Anlage ab 7. April wieder in Betrieb
  • Keine Beeinträchtigungen für Raffineriebetrieb - Versorgung mit Treibstoffen sichergestellt

Die Ursache des am 28. März 2006 ausgebrochenen Brandes an der Rohöldestillation in der Raffinerie Schwechat konnte nun geklärt werden. Brandursache war eine undichte Stelle in der Vorwärmung der Anlage infolge eines technischen Gebrechens. Austretende heiße Kohlenwasserstoffe entzündeten sich und lösten damit das Feuer aus. Die Anlage wird voraussichtlich ab 7. April wieder in Betrieb gehen, Einschränkungen bei der Auslieferung von Produkten wird es keine geben. Der Schaden an der betroffenen Anlage konnte durch das rasche Einschreiten der Löschmannschaften begrenzt werden, sodass nur ein Teil der Anlage vom Feuer betroffen wurde. Dieser wird gegenwärtig vom Raffinerieprozess abgetrennt. Der maßgebliche Teil der Rohöldestillationsanlage kann nach den notwendigen Reparaturmaßnahmen voraussichtlich am 7. April 2006 mit geringfügigen Einschränkungen wieder in Betrieb gehen. Die beschädigten Anlagenteile werden großteils erneuert und anschließend wieder in den Prozess eingebunden. Die Schadens-summe beläuft sich auf rund EUR 10 Millionen. Für den Betrieb der Raffinerie Schwechat und die Versorgung mit Treibstoffen und Produkten sind dadurch keine Beeinträchtigungen zu erwarten. In der Rohöldestillationsanlage 4, deren Kapazität rund neun Millionen Tonnen pro Jahr beträgt, wird Rohöl durch Erwärmen in verschiedene Fraktionen (Benzin, Kerosin, Gasöl, Spindelöl und Heizöl) aufgetrennt. Durch das Herausnehmen eines kleinen Teils der Vorwärmung - dort wird das Rohöl für den Destillationsprozess vorbereitet - und deren Überbrückung (siehe beigefügte Grafik) kann die Anlage voraussichtlich ab 7. April wieder betrieben werden. Geringfügige Einschränkungen können durch den Vollbetrieb der zweiten Rohöldestillationsanlage, mit einer Jahreskapazität von rund zwei Millionen Tonnen kompensiert werden. Hintergrundinformationen: OMV Aktiengesellschaft: Mit einem Konzernumsatz von EUR 15,6 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 5.226 im Jahr 2005 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 16 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig mit dem Ziel den Marktanteil bis 2010 auf 20% zu erhöhen. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 18 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich rund 45 Mrd m3 in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV ist an integrierten Chemie- u. Petrochemiebetrieben - zu 50% an AMI Agrolinz Melamin International GmbH und zu 35% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten - beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL. Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an der rumänischen Petrom entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von rund 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 338.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.521 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 18%. Durch den Erwerb von 34% an der Petrol Ofisi, Türkei´s führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baut die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus. Rückfragehinweis:

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