NÖ-SPÖ-Bundesräte zu Hochwasser: ÖVP und BZÖ negieren politische Verantwortung

Jahrelange Untätigkeit von VP und BZÖ führen nun zur Katastrophe

Wien (SK) - Die niederösterreichischen SPÖ-Bundesräte fordern eine rasche und effiziente Hilfe für die Hochwasseropfer. "Warum ist jahrelang nichts getan worden, obwohl einschlägige Prüfberichte die Gefährdung aufzeigten", empörten sich die SPÖ-Bundesräte Adelheid Ebner, Karl Boden, Johann Giefing und Ernst Winter Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Die Überschwemmungen, die nun der Bevölkerung Hab und Gut rauben, sind auf die jahrelange Untätigkeit der zuständigen VP- und BZÖ-Politiker zurückzuführen. Wir SPÖ-Bundesräte fordern nicht nur eine umgehende und umfassende Hilfestellung bei der derzeitigen Katastrophe, sondern auch eine eingehende Diskussion und Klärung, warum es zu dieser eklatanten Verletzung der politischen Sorgfalt gekommen ist", betonten die SPÖ-Bundesräte Ebner, Boden, Giefing und Winter. ****

"VP-Landesrat Plank und Minister Gorbach schieben sich auf Kosten der Bevölkerung die Verantwortung zu." Ergebnis dieser regierungsinternen Querele ist nur, dass die Bevölkerung im Stich gelassen wird und nichts getan wurde, um eine derartige Katastrophe zu verhindern. Plank und Gorbach sollten endlich ihre politische Verantwortung wahrnehmen oder gehen. Auf jeden Fall müsste jetzt der betroffenen Bevölkerung umfassende Hilfeleistung von Bund und Land angeboten werden. Diese Menschen haben ihr Hab und Gut verloren, von den immateriellen Werten, Erinnerungen, Fotos und dergleichen gar nicht zu reden. Was nun getan werden kann, ist ohnehin, nur den Betroffenen ihre derzeitige Situation zu erleichtern. Das muss jedoch rasch, effizient und ohne parteipolitische Interessen diesmal erledigt werden", forderten die SPÖ-Bundesräte abschließend. (Schluss) cs/mp/mm

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