GVO-Freiheit als Marktchance für Oberösterreich

Oberösterreichs Agrarlandesrat Stockinger tritt bei GVO-Tagung in Wien für Selbstbestimmung der Regionen in Europa ein

Linz (OTS) - Als echte Chance für ein unverwechselbares Qualitätsprofil in der internationalen Lebensmittellandschaft sieht Oberösterreichs Agrarlandesrat Josef Stockinger den Weg seines Bundeslandes, bewusst auf den Einsatz von Gentechniksaatgut auf den heimischen Feldern zu verzichten. "Was uns manche heute vielleicht als Rückständigkeit und Fortschrittverweigerung auslegen, kann sich schon bald als Standortvorteil für unverfälscht und natürlich produzierte Lebensmittel aus dem Genussland Oberösterreich herausstellen", sagt Landesrat Stockinger. Deshalb ist die eingeschlagene Landesstrategie doppelt sinnvoll. Sie nutzt Konsumenten und Bauern gleichermaßen. Der Weg der heimischen Landespolitik wird auch von den Bauern mitgetragen. Laut einer Umfrage halten 90 % der oberösterreichischen Landwirte die vorsichtige Position der Landespolitik gegenüber dem Einsatz von GVO-Saatgut für richtig.

Bei der heute in Wien stattfindenden EU-Gentechnikkonferenz geht es Stockinger darum, einen selbstbestimmten Weg für die Europäischen Regionen zu ermöglichen. "Die EU-Kommission sollte die Entscheidung der Regionen akzeptieren und braucht vor selbstbewussten Positionen und Eigenständigkeit in Gentechnikfragen keine Angst haben, sondern lieber froh sein, wenn ein Land auf Qualitätsorientierung in der Lebensmittelproduktion statt anonymer Massenproduktion Wert legt", sagt Stockinger, der in Wien als Vertreter des Netzwerkes der 40 Europäischen Regionen, die Freiwillig auf Gentechnikeinsatz verzichten wollen, auftritt.

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