Biolandbau behält Spitzenposition im ÖPUL

BIO AUSTRIA erreicht Korrekturen bei Ländlicher Entwicklung

Wien (OTS) - Der gemeinsame und konsequente Auftritt der österreichischen Biobäuerinnen und Biobauern bei den Verhandlungen zur Ausgestaltung der Ländlichen Entwicklung 2007-2013 hat erste, agrarpolitische Früchte getragen: Bei der gestrigen, finalen Verhandlungsrunde mit Bundesminister Josef Pröll konnte BIO AUSTRIA durch einen konsequenten und geschlossenen Auftritt deutliche Nachbesserungen bei der Ländlichen Entwicklung erzielen.

BIO AUSTRIA Obmann Johannes Tomic:

"Wir haben für Bio deutliche Nachbesserungen erreicht. Insbesondere was den Schlüssel für die Großvieheinheiten betrifft, konnten wir unsere Position durchsetzen und für die Biobäuerinnen und Biobauern gegenüber dem Erstvorschlag ein klar besseres Ergebnis erzielen. Die meisten österreichischen Bio-Grünlandbetriebe haben zwischen 0,5 und 1,2 Großvieheinheiten - genau in diesem Bereich haben wir deutliche Nachbesserungen erwirkt. Das gilt auch für den biologischen Ackerbau, wo die Leistungsentgelte von 275,- auf 285,-Euro pro Hektar angehoben wurden."

Tomic sieht in den Korrekturen einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung, drängt jedoch darauf, schon jetzt mit der Arbeit für eine sichere Zukunft des Biolandbaus nach dem Jahr 2013 zu beginnen:

"Natürlich wären nach unseren Vorstellungen weitreichendere ökologische und soziale Standards notwenig und wünschenswert gewesen. Mit diesen wichtigen Korrekturen ist nun gewährleistet, dass Bio das Leitbild im ÖPUL bleibt und sich positiv weiter entwickeln kann. Bei unseren Verhandlungen haben wir ebenfalls erreicht, dass jetzt schon für die Zeit nach dem Jahr 2013 Arbeitsgruppen zur Erstellung von umfassenden Ökobilanzen und volkswirtschaftlichen Kriterien eingerichtet werden."

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