ÖIAG-Aufsichtsrat - Moser: Keine Spur von Entpolitisierung

Wien (SK) - "Von einer Entpolitisierung ist weit und breit nichts
zu sehen", so kommentierte SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser die heute erfolgten personellen Änderungen im ÖIAG-Aufsichtsrat. Und Moser sieht in der Auswahl der neuen Aufsichtsräte und des neuen Vorsitzenden nicht gerade eine für die ÖIAG adäquate Wahl. Dies im Hinblick darauf, dass die ÖIAG mit Post, OMV, AUA und Telekom nur mehr Anteile an Infrastruktur- und Energieunternehmen verwaltet, die neuen Aufsichtsräte aber aus ganz anderen Branchen kommen. ****

"Statt auf die gegebenen Voraussetzungen in der ÖIAG zu reagieren, werden Branchenexperten aus der Papier- und Autoindustrie sowie ein ausgeschiedener Kapitalmarktexperte in den Aufsichtsrat entsandt", so Moser am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der SPÖ-Wirtschaftssprecher betonte dazu aber, dass die neuen Aufsichtsräte "persönlich honorig und qualifiziert" seien.

Mosers Resümee: "Die von Finanzminister Grasser angekündigte 'Selbstfindung' im Aufsichtsrat hat doch nur eine Duplizierung des Altbekannten gebracht." (Schluss) wf

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