VP-Cortolezis ad SP-Niederwieser: Reden sie doch einmal mit Bürgermeister Häupl!

Wien muss endlich flächendeckende Nachmittagsbetreuung im Pflichtschulbereich einführen

Wien (VP-Klub) - "Die Einführung flächendeckender Nachmittagsbetreuung ist bereits jetzt möglich. Nur das von der SPÖ-regierte Wien hinkt wieder einmal hinterher", erklärte heute die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, in Reaktion auf die Forderung des Nationalratsabgeordneten Niederwieser nach Einführung einer Ganztagsschule.

Sie erinnerte ihn auch nochmals an das von der SPÖ mitbeschlossene Schulpaket auf Bundesebene, durch das die Landesschulräte verpflichtet worden sind, in der jeweiligen Schulstufe für alle 6-bis 14- Jährigen den Bedarf an Tagesbetreuung zu erheben. "Sobald 15 Anmeldungen vorliegen, muss eine Nachmittagsbetreuung am Schulstandort eingerichtet werden. Und obwohl Nachmittagsbetreuung im Pflichtschulwesen Gemeindeangelegenheit ist, stellt der Bund zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung", meint sie dazu.

"Dieses Prozedere", so Cortolezis-Schlager weiter," funktioniert in allen Bundesländern - nur Wien stellt sich wieder einmal quer. Denn die Mehrheitsfraktion in der Bundeshauptstadt hat bereits klar gemacht, dass man nicht gewillt ist, diesen bundesgesetzlichen Vorgaben zur Erhebung des Betreuungsbedarfs nachzukommen!"

Der Vergleich mit den Bundesschulen unterstreicht ihrer Einschätzung nach die Nachlässigkeit der SP-Stadtregierung in Sachen Nachmittagsbetreuung. "Die vom Ministerium betreuten Bundesschulen bieten diese fast flächendeckend an. Bei den von der Stadt Wien verwalteten Pflichtschulen ist es gerade einmal ein Drittel", so die Wiener VP-Stadträtin.

Und die VP-Bildungssprecherin abschließend: "Anstatt luftige Forderungen aufzustellen, sollte der Herr Nationalratsabgeordnete auf seine Wiener Kollegen einwirken, damit diese endlich flächendeckende Nachmittagsbetreuung im Pflichtschulbereich einführen! Möglich ist es seit dem Schulpaket 1 allemal!"

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