Ländliche Entwicklung: Schwarzböck erfreut über ausgewogenes Ergebnis

Alle interessierten Kreise in breitestem Dialog eingebunden

Wien (AIZ) - "Die Interessenvertretung begrüßt die endgültige Einigung zwischen dem Landwirtschaftsminister, den Landesagrarreferenten und den Präsidenten der Landwirtschaftskammern über das Programm 'Ländliche Entwicklung'. Alle interessierten Kreise waren von Anfang an in mehreren Veranstaltungen eingeladen, an einem sehr breiten Dialog über dieses für die Landwirtschaft so wichtige Paket teilzunehmen. Heute ist es gelungen, die letzten offenen Fragen einstimmig zu klären. Nun kann das Programm Ländliche Entwicklung, welches im Wesentlichen die Bergbauernförderung, das Umweltprogramm und die Investitionsförderung für die Jahre 2007 bis 2013 regelt, zur Genehmigung nach Brüssel übersandt werden", erklärte heute Rudolf Schwarzböck, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich.

"Für uns war und ist entscheidend, dass auch im neuen Programm die bisher bewährte Symmetrie zwischen Ackerland und Grünland und den einzelnen Produktionssparten aufrechterhalten werden konnte. Gleichzeitig gelang es, die Ausgleichszulage für Berg- und benachteiligte Gebiete im vollen Umfang zu sichern. Schließlich zeigt sich mit der Stärkung der Investitionsförderung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe ein drittes starkes Standbein des neuen Programms", sagte Schwarzböck.

"Wie notwendig und wichtig es ist, die Herausforderungen des Marktes offensiv anzunehmen, zeigt ein Blick auf die Entwicklung der heimischen Agrarausfuhren. Österreichs Agrar- und Ernährungswirtschaft ist es nämlich seit dem EU-Beitritt gelungen, unter schwierigsten Wettbewerbsverhältnissen nicht nur die Heimmärkte aktiv zu halten, sondern Auslandsmärkte auf- und auszubauen. Einen besseren Beweis für die Richtigkeit dieses Weges als eine erstmals in der Geschichte Österreichs positive Agrarhandelsbilanz kann es nicht geben", ergänzte der Präsident.

"Auch die insgesamt EUR 524 Mio., die für das Umweltprogramm ÖPUL zur Verfügung stehen werden, zeigen, dass es den Verantwortlichen gelungen ist, unsere auf Ökologie und Multifunktionalität aufgebaute Landwirtschaft für die Jahre 2007 bis 2013 abzusichern. Damit ist gewährleistet, dass auch in der nächsten Programmplanungsperiode die Leistungen dieser auf höchste Standards aufbauenden Form der Landbewirtschaftung abgegolten werden. Nur so können Österreichs Bauern auch in Zukunft die Wünsche der Bevölkerung nach hochqualitativen Nahrungsmitteln, nach gesunder Erholungslandschaft und nach immer wieder nachwachsenden Rohstoffen erfüllen", so Schwarzböck.
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