Sex, Drogen und Schattenpreise

Der bekannte US-Gesundheitsökonom Edward Kaplan hält am 5. April 2006 im Rahmen der Böhm Bawerk Lectures der ÖAW einen Vortrag über die Ökonomie der HIV-Prävention

Wien (OTS) - Für die Bekämpfung von HIV und AIDS ist die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen unumstritten. Doch wie werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen am effizientesten auf die verschiedenen Risikogruppen aufgeteilt?

Das ist Thema des Vortrags "Sex, Drugs and Shadow Prices: The Economics of HIV Prevention" von Edward Kaplan am 5. April 2006, 18:15 Uhr, in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien. (Eintritt frei)

Der bekannte US-Gesundheitsökonom wendet Methoden des Operations Research, eines Gebietes der Angewandten Mathematik, für die Berechnung der optimalen Zuteilung der Finanzmittel an. Die Idee dabei ist, Vorbeugungsmaßnahmen gegen HIV so zu setzen, dass die größtmögliche Zahl von Infektionen innerhalb gegebener Budgetgrenzen vermieden wird.

Edward H. Kaplan ist Professor für Management Sciences and Public Health an der Yale University in den USA, und einer der weltweit führenden Gesundheitsökonomen. Seine Untersuchung über die Wirksamkeit des Nadel-Austauschprogramms Drogenabhängiger in New Haven stellt bis heute eines der kreativsten Beispiele für eine Evaluierung von HIV-Programmen dar.

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