Niederwieser: Leistbare Ganztagsschule für alle ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung

Wien (SK) - Wie die Armutskonferenz heute feststellt, sind 113.000 Kinder und Jugendlich manifest arm. Eine wesentliche Frage ist für SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser in diesem Zusammenhang:
"Können sich die Menschen für ihre Kinder einen Ganztagsschulplatz oder Nachmittagsbetreuungsplatz leisten oder nicht?" Niederwieser fordert darum einen zügigen Ausbau der Ganztagsschulen und Nachmittagsbetreuung sowie eine soziale Staffelung der Beiträge. ****

Wie Niederwieser Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst betonte, sei die Ganztagsschule jene Schule, die es schafft, Herkunftsunterschiede der Kinder auszugleichen. Es dürfe darum keine neuen sozialen Barrieren geben, ob ein Kind eine ganztägige Schule besuchen kann oder einen Nachmittagsbetreuungsplatz erhält, oder eben nicht. "Diese Schulen und Betreuungsformen müssen für alle Kinder zugänglich sein - unabhängig vom Einkommen der Eltern", so Niederwieser.

Leider sei Österreich von einer flächendeckenden Versorgung mit ganztägigen Schulformen immer noch sehr weit entfernt. Finnland sei in dieser Frage vorbildlich und repräsentiere den Idealzustand, denn dort ist die Ganztagsschule überhaupt für alle gratis, betonte der SPÖ-Bildungssprecher abschließend. (Schluss) cs

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