SP-Schieder: Neuerlich krauser Vorschlag Gerstls im Zusammenhang mit "Touristenbim"

Neuer Bahnhof Wien nicht als Umsteige- und Warte-, sondern als Durchgangsbahnhof konzipiert

Wien (SPW-K) - "Wenig Sinn" in der von VP-Gemeinderat Gerstl geforderten Einrichtung einer in 15-Minuten-Intervallen vom künftigen Bahnhof Wien verkehrenden "Touristenbim" sieht der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ und Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, Mag. Andreas Schieder. Vor allem die von Gerstl hauptsächlich zur Benützung angesprochenen Umsteigereisenden bzw. Bahnreisenden mit Wartezeit würden angesichts der Funktion des neuen Bahnhofes von dem Angebot nicht angesprochen werden, meinte Montag der SP-Gemeinderat in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien. Schieder: "Der Bahnhof Wien ist vorwiegend als Durchgangsbahnhof konzipiert und wird auch aus dem Grund errichtet, Fernreisenden aus allen Richtungen das zeitintensive Umsteigen in Wien zu ersparen. Auch im Fall des notwendigen Wechsels von Regional- und S-Bahn- in Fernzüge wäre die Umsteigezeit nicht so lang, um durch eine zumindest eineinhalb Stunden dauernde Rundfahrt zu überbrücken. Die Rundfahrtbim mit Ausgangspunkt vom Bahnhof Wien hätte deshalb sicherlich mit viel zu geringer Inanspruchnahme und damit mit schwerwiegenden finanziellen Folgen zu kämpfen. Auch der jüngste Vorschlag des Verkehrssprechers der Wiener ÖVP ist einmal mehr völlig unausgegoren und deshalb kraus", schloss Schieder. (Schluss)

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