VP-Dworak: Was passiert mit dem Krankenhaus und Pflegeheim in Lainz?

Untätigkeit der SP-Politiker verunsichert PatientInnen und MitarbeiterInnen

Wien (VP-Klub) - "Im Oktober 2004 wurden von den Stadträten
Brauner und Schicker vollmundig neue Wege für das ’Geriatriezentrum Am Wienerwald’ (GZW) angekündigt. Es war von neuen Nutzungen, weniger PatientInnen - maximal 1.000 BewohnerInnen bis 2010 die Rede. Die Reformen sollten unter breiter Bürgerbeteiligung stattfinden. Heute, 17 Monate später, spricht niemand mehr davon, auch nicht der Generaldirektor des Krankenanstaltsverbundes (KAV) Wilhelm Marhold. Das Ferienspiel mit Kindern ’Hawidere’ im Juni 2005 wird doch wohl nicht die versprochene große Bürgerbeteiligung gewesen sein?", fragt sich der Bezirksparteiobmann der ÖVP Hietzing, LAbg. Bernhard Dworak.

Dworak ortet in Hietzing zunehmend Verunsicherung in der Bevölkerung, wie die Zukunft des Areals in Lainz aussieht. Auch unter den MitarbeiterInnen des Krankenhauses und Pflegeheims macht sich aufgrund unterschiedlicher politischer Signale Ratlosigkeit breit:
der Pavillion IV im Geriatriezentrum wurde abgesiedelt, jetzt wird wieder überlegt, ihn mit PatientInnen zu besiedeln. Für Dworak ist Lainz als Teil eines sehr komplexen Problems zu sehen, das in seiner Gesamtheit gelöst werden muss. Seit Jahren fordert die ÖVP Wien daher einen Spitalsplan und einen Geriatrieplan für die Stadt. Bisher vergeblich, denn die SP-Stadtverwaltung setzt nur unkoordinierte Einzelmaßnahmen, um die Strukturmängel des Gesundheits- und Sozialressorts zu kaschieren. "Stadträtin Brauner sieht einfach tatenlos zu, wie sich die Situation immer mehr zuspitzt", äußert Dworak seinen Unmut.

Wenn die Stadträtin nicht handelt, werden die Menschen aktiv

Die ÖVP Hietzing lässt sich nicht länger hinhalten und wird von sich aus aktiv. Die offenen Probleme rund um das Krankenhaus Lainz und das "Geriatriezentrum Am Wienerwald" müssen breit diskutiert werden. Unter der Leitung von Monika Posch, Obfrau des Klubs Alpha und Mitarbeiterin im Gesundheits- und Frauenministerium, gründet die ÖVP Hietzing eine Projektgruppe, die allen Angehörigen der PatientInnen, der Hietzinger Bevölkerung sowie den MitarbeiterInnen des KAV offen steht. "Über diese Gesprächs- und Informationsplattform muss der Dialog mit der Stadt Wien erreicht werden. Die Vogel Strauß-Politik der Gesundheits-Politiker, der Planungsabteilungen und von Bürgermeister Häupl muss ein Ende haben. Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht zu wissen, wie die Zukunft im Bereich Gesundheit und Pflege aussehen wird", so Dworak abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001