Kogler: Ex-Grasser-Mitarbeiterin ist Staatskommissarin bei Hypo Alpe Adria

Grüne fordern Offenlegung der Entsendungspraxis und stellen dazu parlamentarische Anfrage

Wien (OTS) - "Das Versagen der Staatskommissarin bei der Hypo Alpe Adria ist wenig verwunderlich, denn Grasser entsendet keine Fachleute, sondern eine enge Mitarbeiterin seines Kabinetts", kritisiert Werner Kogler, Budgetsprecher der Grünen. In die Hypo Alpe Adria entsandte er Dr. Sabine Kanduth-Kristen. Diese war ehemalige Kabinettsmitarbeiterin von Grasser und arbeitet derzeit an der Uni Klagenfurt bei Prof. Kofler, dem Doktorvater von Grasser. Angesichts dessen ist es höchste Zeit, die Entsendungspraxis von Finanzminister Grasser für die jeweiligen StaatskomissarInnen in die Banken zu überprüfen und zu ändern.

"Es kann nicht länger angehen, dass die Republik, in der Theorie scharfe Bankaufsichtsinstrumente einrichtet, in der Praxis aber die von Grasser entsendeten Personen aufkommende Ungereimtheiten entweder durch absichtliches Wegschauen oder völliger Inkompetenz nicht wahrnehmen und deshalb alle notwendigen Folgemaßnahmen unterbleiben", so Kogler.

Die Grünen fordern, dass die Entsendungspraxis der Methode nach offen gelegt wird, dass sämtliche Namen der Staatskommissare und die zugehörigen Banken veröffentlicht werden und die Funktionsgebühren dieser Funktionen offen gelegt werden.

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