Mehr Qualität und Beratung für Patienten der plastischen Chirurgie

Nur Qualität bringt auch Sicherheit

Wien (OTS) - Ästhetische Eingriffe haben in den letzten Jahren
auch in Österreich stark zugenommen, die derzeitige Schätzung liegt bei ca. 40000 Eingriffen pro Jahr. Nicht immer werden diese Eingriffe von Fachleuten vorgenommen. Es gibt in Österreich bislang kein Gesetz, das selbsternannten "Schönheitschirurgen" ohne entsprechende Fachausbildung verbieten würde, bestimmte Operationen durchzuführen. Jeder Arzt, auch ohne fachspezifische Ausbildung, kann ästhetische Eingriffe anbieten.

Um dem entgegenzuwirken und um die eigene Qualität weiter zu verbessern, wurden innerhalb der österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) Arbeitsgruppen gegründet, die sich um die ständige Weiterbildung ihrer Mitglieder kümmern. "So bleibt gewährleistet, dass alle unsere Mitglieder stets auf dem neusten Stand der Entwicklungen in der Plastischen Chirurgie sind", erklärt Professor Dr. Manfred Frey, Präsident der Gesellschaft. Die Kompetenz der Plastischen Chirurgie beinhaltet die Disziplinen Ästhetische Chirurgie, Rekonstruktive Chirurgie, Verbrennungschirurgie und Handchirurgie.

Durch regelmäßige Workshops bestes Know-How

In regelmäßig stattfindenden Workshops können die Ärzte der Gesellschaft über die neuesten Entwicklungen diskutieren und dem Operateur über die Schulter schauen. Die erste dieser Veranstaltungen wurde jetzt von Dr. Jungwirth, Vorstandsmitglied der Gesellschaft, in Salzburg abgehalten. Thema war eine neue Methode der Brustvergrößerung. Pro Jahr sind 3 bis 4 Veranstaltungen geplant.

Qualität statt Preisdumping

Zur Vorsicht rät die Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie vor allem bei Billiganbietern, egal ob aus den Ostländern oder innerhalb Österreichs: "Qualität ist nur durch spezialisiertes Personal und bestausgebildete plastische Chirurgen zu erreichen. Oft wird sogar aufgrund der räumlichen Entfernung auf die wichtige Nachbehandlung verzichtet, obwohl gerade diese entscheidend ist. Bei einer Brustvergrößerung zum Beispiel kann es ohne entsprechende Nachsorge zu schmerzhaften Nachblutungen, Infektionen oder zu einer Abkapselung des Implantates kommen. Die Patientin braucht in dieser Zeit unbedingt einen Arzt, den sie jederzeit kontaktieren kann", erklärt Professor Frey. Der Weg in den Osten ist daher nicht nur der billigere, sondern mitunter auch der leidvollere.

Qualität in der Beratung

Qualität ist schon vor dem operativen Eingriff gefragt. Am Beginn jeder Behandlung muss ein detailliertes Beratungsgespräch ohne Zeitdruck und in einem möglichst großen Abstand zum Eingriff stehen. Das ist wesentlich für die Entscheidung für oder gegen eine Operation. Die Ärzte der Gesellschaft sind für solche psychologische Vorbereitungsgespräche speziell geschult, um die Erwartungen der Patienten und die Beweggründe im Vorfeld ausführlich zu besprechen und zu klären. Nur so können sie feststellen, dass der/die Patient/in diesen Eingriff für sich selbst und sein/ihr Wohlbefinden wünscht. "Niemals sollte die Operation nur dem/der Partner/in zuliebe gemacht werden," raten die Experten der Arbeitgruppe für ästhetische Chirurgie.

Für verunsicherte Patienten nach bereits erfolgten Eingriffen hat die Gesellschaft eine Hotline eingerichtet. Sie bietet die Möglichkeit, auf unkomplizierte Art und Weise eine kompetente fachliche Meinung einzuholen.

Hotline Nummer 0820 820 600 (zum Ortstarif)

Damit alle Patienten die Möglichkeit haben, einen geeigneten Arzt in ihrer Umgebung zu finden, wurde auf der Homepage der Gesellschaft die qualitative Arztsuche vereinfacht: www.plastischechirurgie.org

Für Interviews stehen zur Verfügung:
Univ.Prof. Dr.med. Manfred Frey
Tel.: 01/ 40400-6986
manfred.frey@meduniwien.ac.at

Univ-Doz.Dr.med. Helmut Hoflehner
Tel.: 03133 / 6100-16
hoflehner@schwarzl-tagesklinik.at

Dr.med. Walther Jungwirth
Tel.: 06245 / 790-430
w.jungwirth@plastische-chirurgie.com

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Fischill PR
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