Zürich übertrifft 2005 Marktwachstum deutlich

Wien (OTS) -

  • Steigerung der direkten Bruttoprämien in der Schaden-Unfall-Versicherung um 8,9% gegenüber durchschnittlicher Steigerung des Marktes von 4,2%
  • Combined Ratio auf 97,8% (nach HGB) weiter gesenkt
  • Prämiensteigerung bei Lebensversicherungen um 16,8% gegenüber Marktwachstum von 15,5%
  • Erhöhung der Gewinnbeteiligung: Mit 4,5% im Spitzenfeld
  • Kfz-Versicherung: Neue Vorteile durch Ausbau der risikoadäquaten Tarifierung

Prämienentwicklung Schaden-Unfall-Versicherung Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft in Österreich konnte im Geschäftsjahr 2005 ihr markantes Prämienwachstum fortsetzen. Bereits 2004 verzeichnete die Zürich eine Prämiensteigerung, die doppelt so hoch war wie jene des Gesamtmarktes. 2005 konnte dieser Erfolg wiederholt werden. Die direkten Prämieneinnahmen in der Schaden-Unfall-Versicherung betrugen 295 Mio. EUR (+8,9% gegenüber 2004). Der anteilsmäßig signifikanteste Zuwachs resultiert aus der Kfz-Versicherung. Mit einem Prämienvolumen von 125 Mio. EUR erreichte die Zürich eine Steigerung von 13,2% gegenüber dem Vorjahr. Das entspricht einem viermal so starken Wachstum im Vergleich zur Marktentwicklung. Prämienentwicklung Lebensversicherung In der Lebensversicherung stieg die direkte Gesamtprämie um 19,7 Mio. EUR bzw. 16,8% auf 136,9 Mio. EUR. Deutlich über dem Marktwachstum entwickelte sich das Einmalerlagsgeschäft mit plus 55,4% auf 49,7 Mio. EUR. Die stärkste Nachfrage konnte in der fondsgebundenen Lebensversicherung verzeichnet werden. Mit einem Prämienvolumen von 26,2 Mio. EUR betrug die Steigerung 163%. Aufwendungen für Versicherungsfälle (Leistungen) Der Schadenaufwand nach Abzug der Rückversicherung stieg in der Schaden-Unfall-Versicherung um 16,4 Mio. EUR auf 179,5 Mio. EUR, was zu einer geringfügigen Erhöhung des Schadensatzes um 0,6 Prozentpunkte auf 69,6% führte. Der Schadenverlauf des Jahres 2005 war geprägt von einem Anstieg der Großschäden, im Speziellen durch Hochwasser in Tirol. - Zur Risikovorsorge hat die Zürich ihre Schadenreserven um 10,8% (27,2 Mio. EUR) erhöht. In der Lebensversicherung stiegen die abgegrenzten Versicherungsleistungen um 17,3% beziehungsweise 18 Mio. EUR, was vor allem auf ein Anwachsen der Erlebensleistung um 11,7 Mio. EUR zurückzuführen ist. Aufgrund der Prämienentwicklung des Einmalerlagsgeschäftes sowie der Nachreservierung für Rentenverträge - bedingt durch die Einführung neuer Rententafeln - lag die Zuführung zur Deckungsrückstellung im traditionellen Lebensversicherungsgeschäft um 4,9 Mio. EUR über dem Vorjahr. In der fondsgebundenen Lebensversicherung erhöhte sich das Zuführungserfordernis um 15,7 Mio. EUR. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb Durch die deutlich stärkere Prämienentwicklung gegenüber einem moderaten Anstieg der Betriebsaufwendungen konnte der Nettokostensatz in der Schaden-Unfall-Versicherung um 1,4 Prozentpunkte auf 28,2% gesenkt werden. Combined Ratio Im Geschäftsjahr 2005 wurde eine weitere Senkung der Combined Ratio netto (Schaden- und Kostensatz in Relation zu den Prämien) erzielt: 97,8% gegenüber 98,6% im Vorjahr (Rechnungsgrundlage jeweils HGB). Zusammenfassend lässt sich sagen: Die positive Entwicklung der Combined Ratio beruht auf dem deutlichen Wachstum in der Schaden-Unfall-Versicherung und einem klar darunter liegenden Kostenanstieg. Kapitalanlagen und Finanzergebnis Der Gesamtbestand an Vermögensanlagen exklusive Kapitalanlagen der fondsgebundenen Lebensversicherung stieg um 79,8 Mio. EUR auf 1,56 Mrd. EUR. Das daraus resultierende Nettofinanzergebnis aus den Bereichen Schaden-Unfall sowie Leben erreichte 78,3 Mio. EUR. Das Vorjahresergebnis wurde somit um 4,2 Mio. EUR bzw. 5,7% übertroffen. Jahresergebnis Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug für die Bereiche Schaden-Unfall-Versicherung und Lebensversicherung zusammen 19,1 Mio. EUR. Die Ertragsteuern beliefen sich auf 6,1 Mio. EUR und blieben damit trotz der Reduktion des Körperschaft-steuersatzes nur leicht hinter dem Vorjahr zurück. Aus dem Jahresergebnis konnten wir unsere Eigenmittel um 11,8 Mio. stärken. Der verbleibende Jahresgewinn betrug 1,3 Mio. EUR. "Für die 2005 neu eingeführten Rententafeln wurden bereits im Berichtsjahr die geforderten höheren Deckungsrückstellungen für Rentenversicherungen gebildet. Damit haben unsere Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer schon jetzt die Gewissheit, dass die Zürich bereits alle Vorsorgen für die zukünftigen Rentenleistungen getroffen hat", führt Rudolf Kraft, Generaldirektor der Zürich, aus. Weiterentwicklung erfolgreicher Zürich-Produkte Die fondsgebundene Lebensversicherung - Zürich Safe Invest - wurde in einem Vergleich der Arbeiterkammer Oberösterreich für die besonders klaren und konsumentenfreundlichen Produktinformationen ausgezeichnet. Nicht zuletzt aus diesem Grund war die Zürich im Bereich fondsgebundene Lebensversicherung so erfolgreich. Auch in der klassischen Lebensversicherung setzt die Zürich Signale: "Nachdem der Garantiezinssatz aufgrund einer FMA-Vorschrift mit Jahresbeginn branchenweit um 0,5 Prozentpunkte auf 2,25% gesenkt wurde, unterstreichen wir mit der Anhebung der Gewinnbeteiligung die Attraktivität der klassischen Lebensversicherung. Mit der Erhöhung auf 4,5% liegt die Zürich somit im Spitzenfeld", betont Rudolf Kraft. Mit knapp 42% hat die Kfz-Versicherung den höchsten Anteil an der gesamten Schaden-Unfall-Prämie. Die Zürich war Vorreiter mit vielen beispielgebenden Kfz-Tarifmerkmalen, die sich sukzessive am Markt durchgesetzt haben. Dazu zählt unter anderem ein Bonus für Wenigfahrer - wobei die Zürich eine elektronische Überwachung der gefahrenen Kilometer ablehnt. Die risikoadäquate Tarifierung wird weiterentwickelt: So erhalten bei der Zürich AutofahrerInnen mit langjähriger Praxis, insbesondere SeniorInnen, zukünftig weitere Vorteile. Auch die Bedürfnisse von Familien mit Kindern wurden in der Autoversicherung berücksichtigt. Darüber hinaus wird der neue Tarif in der Kaskoversicherung höhere Entschädigungsleistungen bieten. "Mit dieser umfassenderen Kaskoleistung, die vor allem für Neuwagenbesitzer interessant ist, heben wir uns klar von den Mitbewerbern ab", bekräftigt Walter Kupec, verantwortlicher Vorstand für den Bereich Schaden-Unfall-Versicherung. Vorreiter ist die Zürich auch mit der Unfallversicherung "Sicherheits-Plus", die der VKI im April 2005 mit der Note "sehr gut" ausgezeichnet hat. In dieser Sparte wurde ebenfalls eine risikoadäquate Tarifierung mit zahlreichen prämienfreien Zusatzvorteilen am Markt eingeführt. Mit der Weiterentwicklung dieses Unfallschutzes kommen Frauen in den Genuss eines 33-prozentigen Preisvorteils, des Zürich "Lady-Bonus". Ein Anstieg des Neugeschäftes im Maklervertriebsweg um 70% unterstreicht die Konkurrenzfähigkeit des Zürich Unfallschutzes. Ebenfalls vom VKI empfohlen wurde im Vorjahr das Rechtsschutz-Paket der Zürich und der Züritel. In der Folge hat die Zürich die Rechtsschutzversicherung weiterentwickelt. Zusätzlich deckt der neue Rechtsschutz Kosten ab, die aus dem neuen Punktevormerksystem ("Punkteführerschein") erwachsen können. Im Firmenrechtsschutz hat die Zürich darauf geachtet, dass Verfahren, die aus dem "Verbandsverantwortlichkeitsgesetz" entstehen können, zeitgleich mit Inkrafttreten des Gesetzes (1. Jänner 2006) mitversichert sind. Das gilt nicht nur für Neuverträge, sondern bei der Zürich auch für bestehende Verträge. Ausbau der Vertriebswege Die Zürich wird auch weiterhin ihr strategisches Ziel eines überdurchschnittlichen Wachstums verfolgen. "Wir werden daher in alle Vertriebswege weiter investieren. Im angestellten Außendienst ist ein Ausbau bis 2008 um 20% vorgesehen, wovon rund ein Drittel bereits 2005 erreicht wurde. Zur Unterstützung des Maklervertriebs haben wir im vergangenen Jahr den Mitarbeiterstand um 10% aufgestockt", erklärt Rudolf Kraft. Als dritten wesentlichen Vertriebsweg will die Zürich die bestehende Marktführerschaft bei den Onlineversicherungen weiter ausbauen. 1996 wurde in Österreich mit der Züritel die erste Direktversicherung am Markt eingeführt (www.zueritel.at). 1999 erweiterte sich das Angebot kontinuierlich und die Züritel konnte sich als erste Onlineversicherung Österreichs exzellent am Markt positionieren. Vor wenigen Tagen wurde diese Professionalität mit dem ersten österreichischen Internetpreis ".at-award 2005" (http://www.at-award.at/) - Silber in der Kategorie Dienstleistung - ausgezeichnet. "Bei uns entscheiden die Kunden, welchen Vertriebsweg sie bevorzugen. - Wir spüren eine ständig steigende Nachfrage im Direktabschluss per Internet. Bei Onlineversicherungen ist die Züritel Komplettanbieter im Privatversicherungsbereich und mit rund 50% Marktanteil bereits unumstrittener Marktführer. Wir werden für unsere Onlinekunden die Attraktivität auch in diesem Jahr weiter steigern", unterstreicht Rudolf Kraft. Zurich Financial Services Group (Zurich) ist ein im Versicherungsgeschäft verankerter Finanzdienstleister mit einem globalen Netzwerk von Tochtergesellschaften und Filialen in Nordamerika und Europa sowie im asiatisch-pazifischen Raum, in Lateinamerika und weiteren Märkten. Das 1872 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, beschäftigt rund 55.000 Mitarbeitende, die Dienstleistungen in mehr als 120 Ländern erbringen. Aktuelle Fotos der Pressekonferenz (als Download) ab 11:30 Uhr unter: www.zurich.at/presse Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at Weitere Fotos unter: http://pressefotos.at/m.php?g=1&dir=200604&u=1&a=event&e=20060403_z Rückfragehinweis:

Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Klaus Kotek
klaus.kotek@at.zurich.com
Telefon: (01) 501 25 - 1680 DW
Fax: (01) 501 25 - 1681
www.zurich.at und www.zuritel.at

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