Neues Rotkreuz-Bezirksstellengebäude in Großweikersdorf

Pröll, Schabl: Freiwilligkeit hat hohen Stellenwert in Niederösterreich

St. Pölten (NLK) - Anlässlich der Eröffnung des neuen Bezirksstellengebäudes des Roten Kreuzes fanden sich heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und LR Emil Schabl in Großweikersdorf ein.

"Diese Bezirksstelle ist eine Oase der Menschlichkeit und ein Musterbeispiel dafür, wie eine Institution im regionalen Bereich Perspektiven gibt. Hier wird miteinander gearbeitet, gekämpft und gefeiert; hier werden die Hochs und Tiefs des menschlichen Lebens widergespiegelt", meinte Pröll. In der heutigen Zeit, in der der technische Fortschritt eine große Rolle einnehme, müsse darauf geachtet werden, dass die persönliche Kommunikation nicht zu kurz komme. Freiwilligkeit nehme einen hohen Stellenwert ein; der sich aus dieser ergebende niederösterreichische Familiensinn sei die "sicherste Zukunftspolizze im Land", so Pröll.

Landesrat Emil Schabl betonte ebenfalls die hohe Bedeutung der Freiwilligen, ohne die das Rettungssystem in Niederösterreich nicht finanzierbar wäre. In Großweikersdorf könne man unter anderem stolz auf die beim Roten Kreuz tätige Jugend sein. Hier arbeite ein "homogenes Team, bei dem die Chemie stimmt", so Schabl. "Das Rote Kreuz Großweikersdorf ist ein wichtiger Pfahl in der niederösterreichischen Landschaft", betonte der Landesrat.

Der Neubau der Rotkreuz-Stelle war auf Grund akuter Raumnot notwendig geworden. Am notwendigsten fehlten zuvor geeignete Schlaf-und Aufenthaltsräume sowie zeitgemäße Büroräume. Mit den Planungen für den Neubau wurde im Oktober 2004 begonnen, der Beginn der Bauarbeiten erfolgte im April 2005. Das neue Gebäude konnte schließlich Anfang Jänner 2006 bezogen werden. Die Nettogesamtnutzfläche beläuft sich auf 346 Quadratmeter. Die Kosten für den Neubau betragen rund 391.000 Euro und werden von der Gemeinde Großweikersdorf, dem Land Niederösterreich und der Bezirksstelle selbst geleistet. Die Förderung des Landes beläuft sich dabei auf insgesamt 120.000 Euro.

Von den Mitarbeitern der Bezirksstelle Großweikersdorf wurden 2005 rund 3.000 Einsätze bewältigt, was im Vergleich zu 2004 einer Steigerung von 27 Prozent entspricht. Dabei wurde eine Strecke von weit mehr als 150.000 Kilometern zurückgelegt; insgesamt wurden von den ehrenamtlichen und hauptberuflichen MitarbeiterInnen und den Zivildienstleistenden rund 32.000 Stunden Dienst geleistet. Das Rote Kreuz Großweikersdorf wurde im vergangenen Jahr 37 Mal zu Verkehrsunfällen gerufen, wobei über 60 verletzte Personen versorgt wurden.

Nähere Informationen: Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Niederösterreich, Ralph Schüller, Tel.: 02272-604 DW 204. e-mail:
ralph.schueller@n.roteskreuz.at.

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