ÖGB-Hundstorfer weist "Kurier"-Vorwürfe zurück

Nicht nachträglich in normale Geschäftsvorgänge Tricks hineininterpretieren

Wien (ÖGB) - "Die Spekulationen zum Thema BAWAG P.S.K. im heutigen 'Kurier' sind völlig aus der Luft gegriffen", erklärt der geschäftsführende ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer. Rudolf Hundstorfer war in der erwähnten Hauptversammlung nur als Stellvertreter von Fritz Verzetnitsch anwesend.++++

Bei der Einbringung der Anteile der drei BAWAG-Aktionäre (ÖBV und ÖVV, ÖGSP und ÖGB) in eine Holding ging es darum, zu gewährleisten, dass die drei juristisch eigenständigen Institutionen, denen die BAWAG gehört, nicht unterschiedlich auf sie einwirken. Das hat nichts mit einer Geschäftsverschleierung zu tun.

Zusammenfassend hält der ÖGB fest:
O Die Einbringung der BAWAG-Aktien in die Kapital&Wert Holding diente dazu, ein einheitliches Auftreten des Eigentümers ÖGB zu gewährleisten.

O In der Hauptversammlung war Rudolf Hundstorfer nur in seiner Funktion als Stellvertreter von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch anwesend.

O Die Machenschaften des BAWAG-Managements waren Rudolf Hundstorfer unbekannt. Es gab für ihn deshalb auch keinen Grund, irgendeinen Verdacht zu schöpfen, weil die angeführten Maßnahmen völlig logisch erschienen sind.

O Der ÖGB tritt für eine restlose Aufklärung der Vorgänge in der BAWAG ein. Wir wiederholen jedoch unseren Appell an Politik und Medien, die BAWAG aus dem Wahlkampf herauszulassen und nicht in jeden Geschäftsvorgang einen Skandal hineinzuinterpretieren.

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ÖGB, Nr.224 2. April 2006

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