Kögler: Begriff "Working poor" gewinnt immer mehr an Bedeutung

Wirtschaft mangelt es nicht an Wettbewerbsfähigkeit, sondern an Kaufkraft

St. Pölten, (SPI) - Anlässlich der vergangenen Debatte zur Landesfinanzsonderaktion im NÖ Landtag sprach sich heute SP-LAbg. Mag. Sylvia Kögler für rasche, umfangreiche Maßnahmen zur Belebung des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich aus. "Nach wie vor ist die Arbeitsmarktsituation in Niederösterreich trist. Während es in anderen Bundesländern einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit gibt, hat sich die Lage in Niederösterreich erneut verschlechtert. Eine besondere Dramatik hat die Situation bei den Frauen und bei der Jugend", macht sich die SP-Mandatarin für umgehende Schritte zu mehr Wachstum und Beschäftigung stark.****

"Unserer Wirtschaft mangelt es nicht an Wettbewerbsfähigkeit, sondern an Kaufkraft. Wer nichts im Börsel hat, kann sich auch nichts leisten", so Kögler weiter. Immer mehr Menschen können von dem Geld, das sie aus ihrer Erwerbstätigkeit verdienen, nicht mehr ihren Lebensunterhalt bestreiten. Der Begriff "Working poor" gewinnt auch bei uns immer mehr an Bedeutung. In Summe lebt in Österreich mehr als 1 Mio. Menschen, deren Einkommen pro Haushalt unter 785 Euro liegt. In Zeiten, wo Konzerne über riesige Rekordgewinne jubeln, gibt es immer mehr Beschäftigungsverhältnisse, die nicht Existenz sichernd sind. "Die hohe Arbeitslosigkeit ist und bleibt ein schwarz-oranger Bauchfleck der Bundesregierung. Da weiterhin von dieser Seite in Sachen Beschäftigung nichts Griffiges zu erwarten ist, liegt die Aufgabe bei uns für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und für mehr Arbeitsplätze einzutreten", so Kögler abschließend. (Schluss) ha

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