Koren: Tolle Exportperformance zu Jahresbeginn

Österreichs Ausfuhren legten im Jänner um 11,9% zu - besonders erfreulich das überdurchschnittliche Plus zum Haupthandelspartner Deutschland von 13,3%

Wien (PWK194) - "Das Exportgeschäft ist die wichtigste Konjunkturstütze und der Arbeitsplatz-Garant Österreichs", betont Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ, in Hinblick auf die neuesten Außenhandelszahlen für Jänner. Machte das Ausfuhrplus im vergangenen Exportjahr 4,6% aus und im Monat Dezember "nur" 2,9%, so startet die heimische Exportwirtschaft mit einem rasanten Anstieg der Ausfuhren im Jänner von +11,9% (im Vergleich zum Vorjahresmonat). "Nachdem wir 2004 Exporteuropameister waren, dürfte 2006 wieder ein hervorragendes Jahr für unsere Exportwirtschaft werden", erwartet Koren "und unser angestrebtes Ausfuhrplus von rund sieben Prozent für das gesamte Jahr ist absolut in Reichweite."

Besonders auffallend und positiv ist die Entwicklung der Ausfuhren nach Deutschland, dem wichtigsten österreichischen Handelspartner, mit überdurchschnittlichen 13,3% im Jänner (2005:
3,5%). Das generelle Anziehen der Konjunktur in Deutschland (BIP-Prognose für 2006 zw. 1,7% und 2,5% nach nur 0,9% 2005) schlägt sich auch auf den Warenverkehr mit Österreich nieder. Weiters hat die allgemeine Besserung der Weltkonjunktur wiederum einen positiven Effekt auf die deutsche Exportwirtschaft und davon profitieren österreichische Zulieferbetriebe und die österreichische Exportwirtschaft generell.

Der Blick ins Detail zeigt, dass die Außenhandelsergebnisse im Jänner in alle wichtigen Regionen und auch in die meisten wichtigen Handelspartnernationen wieder stark im Ansteigen sind. So legten die Exporte in die EU-25 um 10,2% zu (Gesamtjahr 2005: 3,6%), nach Gesamt-Europa um 10,7% (2005: 4,3%), nach Amerika um 18,7% (2005:
2,9%) und nach Asien um 18,1% (2005: 7,8%) zu. Koren: "Auch bei den Ausfuhren zu unseren wichtigsten Handelspartnern in Europa und Übersee - mit Ausnahme Japans - verzeichnete die österreichische Exportwirtschaft im Jänner ausnahmslos Zuwächse und in den meisten Fällen sind die Zuwächse auch größer als im vergangenen Jahr." Highlights aus Europa neben Deutschland: Schweiz 25,1% (2005: 7%), Polen 26,4% (2005: 15,2%), Schweden 21,3% (2005: 6,6%), Tschechische Republik 8,4% (2005: 5,6%) oder Bulgarien 31,7% (2005: 14,7%).

"Neben der guten Entwicklung der Deutschlandexporte ist besonders erfreulich, dass bei den Ausfuhren in den wichtigsten Überseemarkt, die USA, die Euro-Dollar Problematik keine Rolle mehr spielt und sich die Tendenz einer positiven Exportentwicklung, die sich schon im Dezember des Vorjahres abzeichnete, heuer fortsetzt", so Koren. Lag das Ganzjahresergebnis 2005 bei den USA-Exporten noch bei einem marginalen Plus von +0,4%, so war das Dezemberergebnis mit +18,6% schon hervorragend und selbst dieses konnte im Jänner mit +20,1% noch getoppt werden. Ebenso starke Zuwächse zeigen sich bei den Ausfuhren nach China mit 21,5% (2005: 8,8%) und Hongkong mit 24,3% (2005:
9,5%). Unter den wichtigsten Überseedestinationen fällt einzig Japan mit einem Rückgang von 2,7% (2005: -2,7%) aus der Reihe. Im Nahen-und Mittleren Osten setzte sich die Erfolgsstory der österreichischen Exportwirtschaft ungemindert fort. Nach einem Jahresergebnis von 18,6% machte der Zuwachs im Jänner sogar 38,5% aus. (BS)

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