Gorbach: Bawag auf gesunde Beine stellen - Parteieinfluss reduzieren

Politische Einflussnahme durch Verkauf minimieren

Wien, 2006-03-31 (bpb) - Der Entschluss des ÖGB, die Bawag zu verkaufen, sei längst überfällig gewesen, stellte Vizekanzler Hubert Gorbach heute fest. "Mit einer wichtigen Bank wie der Bawag, die für tausende Mitarbeiter Arbeitgeber ist und der die Österreicherinnen und Österreicher ihr Geld anvertraut haben, Parteipolitik betreiben zu wollen, ist an und für sich schon inakzeptabel. Aber dass sich abgehobene Gewerkschafter seit Jahren und mit Wissen der Sozialdemokratie als Spekulanten versuchen dürfen, dabei das Vertrauen der Sparer und Gewerkschaftsmitglieder missbrauchen und Arbeitsplätze im Unternehmen gefährden, setzt dem ganzen wohl die Krone auf", meinte der gf BZÖ-Bündnisobmann weiter.

Es sei an der Zeit, dass man in den roten Klüngeln endlich aufwache und Verantwortungsbewusstsein zeige. Das Fiasko sozialistischer Wirtschaftsinkompetenz wäre seit dem Konsum-Debakel ja bekannt und mit Bank Burgenland, ÖGB, Bawag, und Arbö hinlänglich bewiesen, so Gorbach weiter, jetzt müssten Gusenbauer und Co aber zumindest das Rückgrat haben, dafür einzustehen und an der Schadensminimierung mitarbeiten, forderte Gorbach. "Denn wie bei Bank Burgenland und Bank Austria bewiesen, hat die SPÖ bei Bankverkäufen kein besonders glückliches Händchen. Gerade darauf wird es aber bei der Bawag ankommen."

Der Vizekanzler abschließend : "Namen von Sozialdemokraten bzw Geschehnisse und Gerüchte in deren Umfeld füllen derzeit ja nicht nur die Wirtschaftsnachrichten. Die Unfähigkeit der SPÖ, seriös, verantwortungs- und pflichtbewusst zu handeln, ist zu offensichtlich, als dass man sich da permanent abputzen wird können. Denn letztlich geht es nicht nur um die viertgrößte Bank, sondern um den Wirtschaftstandort und Finanzplatz Österreich."

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