Bawag - Scheuch: Fünf Fragen an ehemaligen SPÖ-Innenminister Schlögl

Bawag/ÖGB-Skandal ist SPÖ-Skandal

Wien (OTS) - "BZÖ-Obmann Landeshauptmann Dr. Jörg Haider hat gestern klar aufgedeckt, dass der Bawag/ÖGB Skandal ein handfester SPÖ-Skandal ist. In einem Schreiben des damaligen Bawag-Direktors Elsner an den ehemaligen SPÖ-Innenminister Karl Schlögl im Jahr 1998 geht klar hervor, dass die damalige SPÖ-Spitze über die Bawag-Affäre bescheid wusste. So wurde ein aufmerksamer Chefinspektor, der in Zusammenhang mit den Ermittlungen bezüglich des Atomic-Konkurses, in den die Bawag involviert war, auf die Spur zu den verlustreichen Karibikgeschäften kam, an der Aufklärung gehindert", stellte heute Bündnissprecher NAbg. DI Uwe Scheuch fest.

Für den Bündnissprecher hat Schlögl, der nach wie vor SPÖ-Bürgermeister in Purkersdorf ist und sich auf Tauchstation befindet, höchsten Erklärungsbedarf. Das BZÖ richtet an Schlögl fünf Fragen, die dringend beantwortet werden müssen:

1. Inwiefern haben Sie auf die Briefe von Bawag-Direktor Elsner, der Sie aufgefordert hat, auf die Ermittlungen des Salzburger Chefinspektors Einfluss zu nehmen, reagiert?

2. Welche "entsprechenden Maßnahmen" haben Sie nach den Aufforderungen von Elsner gegen den Chefinspektor gesetzt?

3. Warum ist der Chefinspektor, der offensichtlich auf einer heißen Spur zu den kriminellen roten Bawag-Machenschaften war, bei seinen Ermittlungen behindert worden?

4. Was wussten Sie selbst von den Karibik-Geschäften der Bawag?

5. Wer wusste in der SPÖ noch von den Karibik-Geschäften der ÖGB-Bank Bawag, die Milliardenverluste zur Folge hatten?

"Es ist offensichtlich, dass die SPÖ ihre Staatsfunktionen missbraucht hat, um schief gelaufene Investments der ÖGB-Bank zu verschleiern. Hier besteht ein rotes Geflecht, das jahrelang versucht hat, die Milliardenverluste aus den Karibik-Geschäften zu verbergen und damit das Vermögen der ÖGB-Mitglieder aufs Spiel gesetzt hat. Die von BZÖ-Obmann Haider eingebrachte Strafanzeige gegen Verzetnitsch, Weninger, Elsner, Zwettler und Co. wird noch viele rote Machenschaften ans Tageslicht bringen", so Scheuch abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
Lukas Brucker
0664/1916323

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0002