Torta: Wieder zerplatzt eine LH-Seifenblase

In Wien roter Skandal, in Kärnten oranges Verlusgeschäft. Was bedeutet Verantwortung für diesen Landeshauptmann?

Wien (OTS) - Die Zins-Spekulationsverluste der Hypo Alpe-Adria
Bank in Höhe von 125 Millionen Euro seien eine höchst unerfreuliche Entwicklung für die Landesbank und das Land. "Jetzt stellt sich wie bei der Bawag auch in Kärnten die Frage der Verantwortung und was dieses Wort für den Eigentümervertreter bedeutet", sagt VP-Landesgeschäftsführer Siegfried Torta. Und weiter: "Wird der Herr Landeshauptmann jetzt Strafanzeige gegen sich selbst stellen, wie er es im Fall der roten BAWAG-Pleite gemacht hat", fragt Torta.

Es stelle sich außerdem die Frage, wie sich diese Offenbarung auf den Börsegang und somit nachhaltig auf die Dotierung des Zukunftsfonds auswirken werde. So habe der Landeshauptmann doch eben erst vollmundig wissen lassen, dass die zu erwartenden Erlöse aus dem Börsegang der Hypo Bank den Zukunftsfonds auffetten würden. "Man sollte das Fell des Bären eben nicht zerteilen, bevor man ihn erlegt hat", gibt Torta zu bedenken.

Die unerfreuliche Entwicklung zeige einmal mehr auf, was die Versprechen des Landeshauptmannes wert seien. "Seebühne, Styrian, Hypo - immer der selbe Eigentümervertreter und immer ein Flop und das Versenken von Millionen. Es liegt deutlich am Tisch, dass weder das BZÖ noch die SPÖ über Wirtschaftskompetenz verfügen", sagt Torta abschließend. (Schluss)

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