Plattform "Freiheit den Hühnern" will Ende der Stallpflicht für Freilandhühner

Internet-Petition auf www.freiheit-den-huehnern.at: Stallpflicht in nachweislich nicht gefährdeten Gebieten aufheben!

Gnas (OTS) - Eine Gefährdung der Freilandhaltung als Folge der für ganz Österreich unabhängig von regionalen Risikofaktoren verhängten Stallpflicht für Geflügel befürchten Österreichs Freilandbauern. In einer Internet-Petition (www.freiheit-den-huehnern.at) fordern die Bauern daher ein Ende der Geflügel-Stallpflicht in nachweislich nicht gefährdeten Gebieten. Stallpflicht und weiterführende Schutzmaßnahmen sollen nur dort umgesetzt werden, wo sie nach einer eingehenden Risikobewertung tatsächlich als notwendig erachtet werden - also insbesondere in der Nähe von Gewässern und entlang der Vogelflugzonen. Die Forderungen der Freilandbauern werden von zahlreichen Tierschutzorganisationen unterstützt.

"Die Stallpflicht in den Gebieten weiterzuführen, in denen auch Experten kein Risiko sehen, ist reine Tierquälerei", empört sich Franz Pazek, Obmann des "Vereins zur Förderung der Produktion und Vermarktung von Freilandeiern" im steirischen Gnas. ""Wir Bauern sehen nicht ein, dass wir unsere Hennen auch dann eingesperrt lassen sollen, wenn klar ist, dass keine Gefahr besteht. Wir hoffen auf eine breite Unter¬stützung unserer Petition, damit die Freilandhaltung in Österreich und damit die hohe Qualität und Sicherheit der Freilandeier erhalten werden kann."

Wissenschaftler bestätigen: Die Mehrzahl der Freiland-Höfe liegt außerhalb der Risikozonen. Mit den bei der Freilandhaltung bereits seit langem umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen (strenge Hygienevorschriften, laufende Kontrollen, Schutz des Auslaufs durch Vordächer) könnten daher die Hühner bedenkenlos ins Freie gelassen werden. Dies sei Voraussetzung für eine artgerechte Tierhaltung und im Frühjahr besonders wichtig.

Auf der Website www.freiheit-den-huehnern.at kann die Petition online unterstützt werden. Interessierte User findet dort umfangreiche Informationen über die Vorteile der Freilandhaltung und über das gemeinsam mit führenden Experten (Ornithologen, Tiermedizinern, Landwirtschaftsexperten) erarbeitete Vorsorgeprogramm gegen die Vogelgrippe. Die Unterschriften sollen Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat übergeben werden.

Die Kampagne wird unterstützt von:

Vier Pfoten, VGT, Toni’s Freilandeier, Wiener Tierschutzverein; Animal Spirit, Gut Aiderbichl; Gnaser Frischei

Rückfragen & Kontakt:

Franz Pazek, Tel.: 0664-9230762
Anton Tropper, Tel.: 0664-3743000
Toni Hubmann, Tel.: 0664-4431230

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