Pirklhuber: "Wahlfreiheit" zwischen Gentechnik und Gentechnikfreiheit ist Farce

Heftige Kritik an Zulassungspraxis der EU-Kommission

Wien (OTS) - "Die EU-Gentechnikkonferenz der EU-Kommission in Wien zum Thema ‚Freedom of Choice’ (gemeint ist die "Wahlfreiheit" zwischen Gentechnik und Gentechnikfreiheit) am 5. und 6. April muss zum Anlass genommen werden, heftigste Kritik an der Zulassungspraxis der Kommission zu üben", betont der Landwirtschaftssprecher der Grünen, Wolfgang Pirklhuber. Die Kommission lasse laufend gentechnisch veränderte Organismen zu, ohne eine unabhängige Risikoforschung zu etablieren und ohne Antworten zu geben, wie ein Nebeneinander von Gentechnik und Gentechnikfreiheit (Koexistenz) in der Praxis funktionieren soll. Alle bisherigen österreichischen Studien belegen, dass Koexistenz nicht möglich ist. Der Titel der Konferenz ‚Freedom of Choice’ sei daher eine Farce, so Pirklhuber, "denn ist die Gentechnik einmal auf unseren Feldern, dann ist es mit der ‚Wahlfreiheit’ auf kurz oder lang vorbei".

Pirklhuber ruft zum Widerstand gegen die achtlose Gentechnik-Zulassungspraxis der Kommission auf und weist auf den von den grünen unterstützten Protestmarsch für ein gentechnikfreies Europa hin. Dieser Marsch findet am 5. April um 8 Uhr statt, vom Praterstern ausgehend zum Kongresszentrum wo die EU-Konferenz stattfindet. "Dort soll sich die EU-Kommission endlich den Forderungen der europäischen Bevölkerung stellen, die sie in ihrer Politik laufend ignoriert", so Pirklhuber. Er erinnert daran, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen in der EU und vor allem auch in Österreich gentechnisch veränderte Produkte ablehnt.

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