Weinzinger: Neue Zahlen bestätigen alarmierende Entwicklung für Frauen am Arbeitsmarkt

Teilzeit-Problem betrifft insbesondere Frauen - Kabinett Schüssel muss endlich handeln

Wien (OTS) - "Neue Zahlen bestätigen die alarmierende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, wovon insbesondere Frauen betroffen sind. Sie unterstreichen auch die Tatsache, dass der
Anstieg der Erwerbsquote bei Frauen ausschließlich durch Teilzeit-und geringfügige Beschäftigung erfolgt", erklärt die Frauensprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger, zur jüngst veröffentlichten Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria. "Zum wiederholten Mal steht es Schwarz auf Weiss: Gerade Frauen würden gerne Vollzeit arbeiten. Die Bundesregierung ignoriert dies beharrlich und legt die Hände in den Schoss", kritisiert Weinzinger.

Wie der Erhebung zu entnehmen sei, handle es sich bei drei von vier unfreiwillig Teilzeitbeschäftigten um Frauen. Die Forderungen an das Kabinett Schüssel seien zwar nicht neu aber um nichts weniger dringlich: "Die Dauerbaustelle der mangelnden Kinderbetreuung wird nicht gelöst durchs Wegschauen. Ebenso müssen bessere Schulungs- und Qualifizierungsangebote endlich die Chance von Frauen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen helfen. Und drittens ist eine Diskussion über Mehrstunden-Zuschläge dringend angesagt. Es ist bekannt, dass insbesondere Handelsketten Frauen nur noch Teilzeit beschäftigen, obwohl eine Vollzeitbeschäftigung erwartet wird. Durch diese Art der Teilzeitbeschäftigung werden Überstunden-Zuschläge umgangen", fordert Weinzinger.

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