Renner: ÖVP-NÖ hat Rückschlag für den Jugendschutz zu verantworten

Völlige Freigabe des Kleinen Glücksspiels in NÖ ist Verschulden der VPNÖ

St. Pölten, (SPI) - "Die VPNÖ hat mit der schrankenlosen Freigabe des ‚Kleinen Glücksspiels’ einen massiven Rückschlag für den Jugendschutz in unserem Bundesland verursacht", kommentiert die Jugendsprecherin der SPNÖ, LAbg. Mag. Karin Renner, die plötzliche Kehrtwendung der ÖVP-Niederösterreich in der vergangenen Landtagssitzung. Nach wochenlangen Verhandlungen über die Novelle des Kleinen Glücksspiels lag ein Gesetzesvorschlag zur Abstimmung, der den optimalen Schutz der Jugend gewährleistet hätte. Ein Abänderungsantrag der ÖVP führte dieses Ergebnis ad absurdum.****

"Die plötzliche Kehrtwendung der ÖVP, die in der Landtagssitzung plötzlich die Verhinderung einer zahlenmäßigen Begrenzung von Spielautomaten in Niederösterreich betrieb und damit die völlige Freigabe des ‚Kleinen Glücksspiels’ verursacht hat, ist vor allem ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich ehrlich bemüht haben, den Jugendschutz in Niederösterreich optimal zu gewährleisten. Ohne die von der SPNÖ geforderte Beschränkung auf 2.300 Automaten ist eine völlig ausufernde, planlose und unkontrollierte Aufstellung von Automaten im ganzen Bundesland zu befürchten. Die Möglichkeiten der Kontrolle sind nunmehr äußerst beschränkt. Dieser Schwenk der VPNÖ spottet den Sonntagsreden vom ‚Familienland Niederösterreich’", so Renner abschließend.
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