Strache: Panikverkauf der BAWAG ist neuerliche Kapitalvernichtung

Blitzabstoßung ändert nichts an Verantwortlichkeiten - Rote und schwarze Großkapitalisten wetzen schon ihre Messer

Wien (OTS) - In allen politischen Bereichen, auch bei denen, die sich ums Geld drehen, gibt es laut FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache keinen Unterschied mehr zwischen SPÖ und ÖVP. Deshalb ist es für Strache auch kein Zufall, daß die ersten, die dem BAWAG-Verkauf begeistert Applaus spenden, aus dem neoliberalen Eck kämen und genau diejenigen seien, die ohnehin alles verkaufen würden, was nicht niet-und nagelfest sei.

Diese Panikreaktion des ÖGB sei der nächste Verrat der Gewerkschaft an ihren Mitgliedern, meinte Strache. Der Zeitpunkt des Verkaufs sei völlig falsch, jetzt wo das Image der Bank erheblich ramponiert und zu erwarten sei, daß jede Woche weitere rote Malversationen ans Licht kämen. "Aber vielleicht glauben ja die ‚Finanzexperten’ des ÖGB, daß so etwas wertsteigernd wirkt. In Wahrheit riecht das Ganze nach der Fortsetzung genau jenes Pfuschs, der schon jetzt zur Beinahe-Katastrophe geführt hat", sagte Strache.

"Der Versuch der Blitzabstoßung ändert außerdem nichts an den Verantwortlichkeiten des roten Netzwerks mit schwarzer Beteiligung, die sich bis heute angesammelt haben", betonte der FPÖ-Obmann. Man könne davon ausgehen, daß bis jetzt nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs an die Öffentlichkeit gekommen sei.

Angesichts der handelnden Personen könne man eine derartige Kindesweglegung zudem nur mit Grauen betrachten. Strache erinnerte in diesem Zusammenhang an die Verschleuderung der Bank Austria. "Man hört schon jetzt das rot-schwarze Großkapitalistennetzwerk à la Androsch und Co. die Messer wetzen zum großen BAWAG-Festschmaus", warnte der FPÖ-Obmann. Der ÖGB würde auf Geheiß der SPÖ die letzte österreichische Großbank zu einem Spottpreis und völlig unprofessionell verschleudern, um die Kurve zu kratzen.

Den Gewerkschaftsmitgliedern riet Strache, sich ihrer roten Führung zu entledigen, bevor diese den ÖGB in den endgültigen Untergang treibe. "Gusenbauer und Schüssel treiben das gleiche Spiel", warnte der FPÖ-Chef. "Sie sind nur die zwei Seiten der gleichen neoliberalen Münze." Die SPÖ habe sich schon längst davon verabschiedet, eine Partei der Arbeitnehmer zu sein. "Aus Arbeitnehmervertretern sind Arbeitnehmerverräter geworden, die ebensogut auf Listen der ÖVP kandidieren könnten."

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