Gehrer: Institute of Science and Technology-Austria - schlankes Rahmengesetz beschlossen

Beträchtliche Aufstockung des FWF von Arbeitsgruppe zum Exzellenz-Institut bereits im Juni 2005 als erforderlich angesehen

Wien (OTS) - Sehr erfreut zeigte sich heute, Mittwoch, Bundesministerin Elisabeth Gehrer anlässlich des Beschlusses des Rahmengesetzes für das neue "Institute of Science and Technology -Austria". Es sei jedenfalls als großer Erfolg für den Wissenschafts-und Forschungsstandort Österreich zu werten, dass es nun eine sachliche Diskussion in dieser wichtigen Frage gebe, auch wenn dies noch kürzlich durch die unklare Linie der SPÖ kaum mehr zu erwarten gewesen sei. "Die österreichische Bundesregierung setzt ihre Forschungsoffensive weiter fort", so Gehrer. ****

Das Gesetz für das neue Exzellenz-Institut in Österreich basiert auf den Vorschlägen des Kernteams um Prof. Anton Zeilinger. "Wir konnten den Basisentwurf in den letzten Monaten durch Beratungen mit den internationalen Experten weiterentwickeln", erklärte Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer. Heute gibt es im Kuratorium die gleiche Zahl von Wissenschaftern und Vertretern der Politik und Wirtschaft. Außerdem dürften die Mitglieder des Kuratoriums keine andere Funktion ausüben, die zu einem Interessenskonflikt führen, betonte Gehrer. "Diese Unabhängigkeitsbestimmung garantiert optimale Aufsichts- und Kontrollmöglichkeiten", so Gehrer weiter.

Außerdem hob Elisabeth Gehrer die Aufstockung des FWF um 30 Millionen Euro als weiteren großen Erfolg der Bundesregierung hervor. Damit seien die finanziellen Mittel des FWF seit 1999 fast verdoppelt worden. "Es war für uns immer klar, dass bestehende Forschungseinrichtungen eine zusätzliche Förderung erhalten werden", erklärte die Wissenschaftsministerin und verwies auf den Endbericht der Arbeitsgruppe zum Exzellenz-Institut vom 8. Juni 2005. In diesem heißt es auf Seite 10: "Eine beträchtliche Aufstockung der Mittel des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung wird als erforderlich angesehen."

Allein für den Aufbau des "Institute of Science and Technology -Austria" würden insgesamt rund 572 Millionen Euro aufgewendet werden. Durch die zukunftsweisenden Investitionen der Bundesregierung ist Österreich unter jene fünf Länder aufgestiegen, die EU-weit die höchsten Forschungsausgaben haben. "Unter diesen führenden Staaten hat Österreich darüber hinaus die höchsten Wachstumsraten bei den Forschungsinvestitionen", schloss Gehrer und verwies auf die zusätzlichen drei Milliarden an Forschungsgeldern bis zum Jahr 2010.

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